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Call of Duty - Ghosts: Review

  Playstation 3 Xbox one 

Publisher Activision feiert seit Jahren durchgehende Erfolge mit der beliebten Call-of-Duty-Reihe. Kein Wunder also, dass möglichst im Jahresrhythmus immer wieder neue Ableger der Serie auf den Markt gebracht werden. Mit der Veröffentlichung von Call of Duty: Ghosts ist nun sogar ein magischer Moment erreicht, stellt das Spiel doch den zehnten Teil in der Zeitleiste dar. Damit nicht genug, ist Ghosts zeitgleich der erste Call-of-Duty-Teil, welcher als Starttitel das Zeitalter der neuen Konsolengeneration einläuten und den Erfolg auch auf Xbox One und PlayStation 4 weiterführen soll. Also ein Jubiläum in zweierlei Hinsicht. Wir haben zu diesem Anlass einmal genauer hingeschaut und Ghosts auf der alten sowie der neuen Konsolengeneration auf Herz und Nieren getestet. Ob Activision erneut Grund zum Feiern hat, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test!

Pompöses Action-Feuerwerk

Also eins kann man ganz sicher nicht behaupten: dass in Call of Duty: Ghosts nichts passiert. Bereits die einleitenden Spielminuten sind fulminant und pompös in Szene gesetzt und sparen nicht an explosiven Geschehnissen. Wir verfolgen aus der Sicht eines Astronauten, wie eine starke Organisation namens "Die Föderation" eine US-Raumstation kapert und somit die Kontrolle über eine verheerende orbitale Massenvernichtungswaffe mit Codenamen Odin erlangt. Odin wird natürlich von der Föderation schleunigst umprogrammiert und gegen zahlreiche amerikanische Städte eingesetzt. In einer der angegriffenen Städte befindet sich auch der Hauptprotagonist, in dessen Haut wir schlüpfen: Logan Walker. Der kämpft sich gemeinsam mit Bruder Hesh und Vater Elias durch das flammende Inferno und einstürzende Häuserschluchten und muss die gnadenlose Zerstörung seiner Heimatstadt miterleben.

Call of Duty - Ghosts Bild
Zehn Jahre später ist Familie Walker ein wichtiger Bestandteil einer militärischen Bewegung, die sich mit Leib und Seele der Zerschlagung der Föderation und der Befreiung Amerikas verschrieben hat. Während Elias die Einheiten aus der Ferne koordiniert, kämpfen wir zusammen mit Hesh und einem Schäferhund namens Riley mehr oder weniger offensiv an vorderster Front. Während unserer Einsätze dauert es natürlich nicht lang, bis wir auf eine sagenumwobene Spezialeinheit treffen, die nur die Besten der Besten unter der Bezeichnung "Ghosts" vereint. Schnell wird klar, dass auch die Gebrüder Walker entsprechend prädestiniert sind und sich schnell in den Kreis der Topsoldaten zu integrieren wissen.

Unser Dasein als Ghost ist leider, wie bereits von den Vorgängerteilen gewohnt, recht kurz ausgefallen. Die Kampagne umfasst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad circa fünf Spielstunden, bietet im Gegenzug dafür aber so viel stark geskripteten Actionbombast, wie man ihn nur in diese Spielzeit stecken konnte. Die pompösen Ereignisse sind vor allem zu Beginn noch recht unterhaltend, doch der Versuch der Entwickler, das vorangegangene Geschehnis (respektive die Geschehnisse aus den identisch strukturierten Vorgängerteilen) immer wieder und wieder durch noch brachialere Versionen zu übertrumpfen, treibt dem Titel die zumindest anfangs vorhandene Faszination schnell wieder aus. Die wenigen Passagen abseits der dominierenden Schiessbuden-Action, in denen wir beispielsweise mit dem vierbeinigen Kollegen Riley durchs hohe Gras schleichen dürfen, um Gegner hinterrücks anzufallen, oder die Momente, in denen mithilfe eines hochmodernen Scharfschützengewehrs (oder eines anderen hilfreichen Gadgets) das Feld gezielt geräumt werden muss, stellen rare, aber willkommene Auflockerungen in der von Ereignissen überladenen Kampagne dar - dem Gesamtwerk können diese jedoch trotzdem nicht zu mehr Essenz verhelfen.

Call of Duty - Ghosts
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Jessica Rehse

Jessica Rehse am 26 Nov 2013 @ 16:14
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