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Call of Duty - World at War: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Die Call of Duty-Reihe gehört ohne Zweifel zur Crème de la Crème, wenn es um Kriegsspiele geht. Die ersten drei Ableger der erfolgreichen Serie spielten allesamt im Zweiten Weltkrieg. Teil Nummer vier machte einen Abstecher in ein modernes Szenario und bekam massenweise Auszeichnungen und Lobeshymnen spendiert. Mit dem aktuellen Titel liess Activision das renommierte Entwicklerstudio Treyarch wieder an die Entwicklung ran und schickt euch erneut auf die Schlachtfelder des wohl grausamsten Krieges in der Geschichte der Menschheit. Ob sich das ausgelutschte Szenario immer noch so intensiv wie am Anfang anfühlt, erfahrt ihr in unserem Test!

Der Zweite Weltkrieg hinterliess ohne Zweifel tiefe Wunden in der Geschichte der Menschheit. Zig Millionen Leute verloren ihr Leben, Städte wurden massenweise durch sinnlose Angriffe zerstört und mit feinster Kriegsmaschinerie wurden verbitterte Kämpfe ausgetragen. Bis heute wird über dieses schreckliche Szenario von den Medien berichtet. Fernsehsender berichten mit reisserischen Reportagen über die grausamen Schlachten, TV-Serien und Filme wie Band of Brothers oder Der Soldat James Ryan vermitteln einem die harte Kriegs-Realität. Selbstverständlich darf die Videospiel-Industrie nicht vergessen werden. Denn auch hier wird auf den historischen Krieg nicht verzichtet und massenweise Spiele wurden veröffentlicht. Eine Serie konnte sich besonders von der Masse absetzen. Die Rede ist von Call of Duty, eine Reihe, welche euch vor allem mit intensiver, beinharter und erbarmungsloser Action die wichtigsten Schlachten des Krieges nachspielen lässt.

Wie bereits aus den Vorgängern bekannt sein dürfte, spielt ihr keine ausgefeilte Hintergrundgeschichte nach. Stattdessen werdet ihr in knapp acht hochdramatischen und erbarmungslosen Stunden von den blutgetränkten Stränden des Pazifiks bis in das zerbombte Berlin gehetzt. Ausserdem werdet ihr nicht bekannte Operationen, wie die aus Brothers in Arms: Hell's Highway bekannte Market Garden nachspielen, sondern schlüpft in die Haut des amerikanischen Private Miller und des russischen Soldaten Petrenko. So kämpft ihr euch in der ersten Kampagne als Amerikaner durch die Reihen der kaiserlichen japanischen Armee und in der zweiten Kampagne rückt ihr mit der Roten Armee bis zum Reichstag in Berlin vor.

Vorab verkündete der Entwickler Treyarch, dass sie ihren virtuellen Krieg noch realistischer, als es bis dato der Fall war, darstellen wollen. Dass dies der Wahrheit entspricht, werdet ihr bereits nach wenigen Minuten am eigenen Leib erfahren. In den beiden Prolog-Missionen der Hauptdarsteller werdet ihr und eure Kameraden nicht mit Samthandschuhen angefasst. So erlebt ihr aus der Sicht von Private Miller eine Foltersequenz, die es in sich hat. Vor euren Augen wird euer Kamerad mit Schlägen bearbeitet und anschliessend wird ihm mit einer brennenden Zigarette das Augenlicht geraubt. Wäre dies nicht brutal genug, wird ihm schlussendlich noch die Kehle mit einer Machete durchgeschnitten. Auf russischer Seite geht es nicht viel glimpflicher zur Sache. Ihr wacht verwundet in einem Meer von toten Soldaten auf und müsst mitverfolgen, wie im Hintergrund Wehrmachtssoldaten verletzte russische Kameraden rücksichtslos hinrichten.

Call of Duty - World at War
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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 05 Dez 2008 @ 12:57
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