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Cars Race-O-Rama: Review

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Cars Race-O-Rama ist bereits die dritte Versoftung rund um das sympathische Rennauto Lightning McQueen. Der Titel basiert auf keinem aktuellen Film, was dem Hersteller genügend Freiräume für eigene Ideen geben sollte. Die Rennwagen erfreuen sich ja speziell bei den jüngeren Spielern grosser Beliebtheit. Ist den Incinerator Studios also dementsprechend ein schönes Rennerlebnis für Kinder gelungen?


Schauen wir uns zunächst die Konsolenversionen an. Mit einem Story-Modus und der Möglichkeit, Arcade-Rennen zu bestreiten, bietet der Titel nicht gerade viel Optionsvielfalt. Doch wenn speziell die Geschichte fesseln und die Augen der jüngeren Zielgruppe zum Leuchten bringen kann, hat man ja letztlich alles richtig gemacht. In der Rolle von Lightning McQueen sollt ihr die schwerste aller Rennserien gewinnen: die so genannte Race-O-Rama. Bis ihr an diesem Event teilnehmen dürft, müsst ihr euch jedoch in einigen anderen Rennen beweisen. Unterteilt in einzelne Events, könnt ihr frei wählen, an welchen Veranstaltungen ihr teilnehmen wollt. Lediglich die goldenen Rennen lassen euch in der Geschichte vorankommen und schalten bei einem Sieg hübsche Zwischensequenzen frei. Die anderen Veranstaltungen könnt ihr dazu nutzen, um euch beispielsweise etwas mit Rädern, Seitenschürzen, Spoilern oder schickeren Motorhauben und Speziallackierungen aufzumotzen.

Unterschiedliche Siegbedingungen sorgen für etwas Abwechslung in der Karriere. So müsst ihr beispielsweise in den Derbys jeden Gegner von der Strecke rammen, während ihr bei Guido-Kart verblüffende Ähnlichkeiten - samt nutzbarer Power-ups auf der Strecke - zu Mario Kart entdecken dürft, auch wenn sich die Cars-Variante bei weitem nicht so gut spielt wie das grosse Vorbild. Die anfängliche Freude über die unterschiedlichen Rennen verflacht aber schnell, da sich die Events zu schnell wiederholen. Zwischendurch dürft ihr in den jeweiligen Städten umherfahren und Blitzsymbole aufsammeln. Eine entsprechende Anzahl schaltet weitere Extras frei. Leider ist das Aufspüren der Symbole viel zu einfach, etwas mehr Herausforderung hätte es hier schon geben können, auch wenn wir über einen Kinder-Racer - klingt ein wenig wie Kinder-Schokolade, oder? - handelt.

Die KI bietet euch das oft gescholtene, dennoch immer wieder zur Verwendung kommende Gummibandverhalten an. Eure Gegner fahren also langsamer, wenn ihr hinten liegt, und erheblich schneller, wenn ihr die Führungsposition inne habt. Der eine oder andere jüngere Spieler mag das nicht bemerken, dennoch kann man so etwas besser lösen, damit auch die Väter und älteren Geschwister noch Freude an der Raserei haben. Optisch kann keine der Konsolenversionen vollends überzeugen. Die Grafik ist regelrecht trist geraten, die Umgebungen wirken detailarm und viele der Texturen verwaschen. Immerhin können die Helden des Films mit netten Animationen noch überzeugen und Kinderherzen erfreuen.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 08 Dez 2009 @ 10:50
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