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Child of Light: Review

  Playstation 3 Playstation 4 XBOX 360 Xbox one 

Aquarell kann so schön sein: Verlaufene Farben, verflossene Strähnen und mittendrin kräftige Akzente - die Far-Cry-3-Macher versuchen sich mit Child of Light an einem japanisch angehauchten Rollenspiel. Das Märchenabenteuer verzaubert uns auf den ersten Blick, doch hinter dem betörenden Farbenspiel versteckt sich ein ungeschliffener Diamant.

Das rothaarige Mädchen erwacht aus ihrem Schlaf an einem seltsamen Ort. Schroffe Felsen ragen aus dornigem Gebüsch, groteske Fischkreaturen kreisen am Himmel, jauchzende Glühwürmchen weisen uns den Weg durchs Dickicht. So unheimlich dieser Märchenwald auch ist, so faszinierend ist er gezeichnet. Mithilfe des UbiArt-Frameworks - einer Technologie, die erstmals bei Rayman: Origins zum Einsatz kam - bannen die Entwickler eine fabelhafte Aquarelllandschaft auf den Bildschirm. Alles ist von Hand gezeichnet, jeder Grashalm, jeder Zweig. Zusammen mit der melancholisch-düsteren Musikuntermalung zieht uns Child of Light sofort in seinen Bann.

Child of Light Bild

Es werde Licht

Das können wir von der Geschichte leider nicht behaupten. Die Heldin Aurora mit der zinnoberroten Wuschelmähne will eigentlich nur nach Hause zu ihrem Königspapa, doch die Märchenwelt Lemuria steht vor ihrem Abgrund. Nur wenn wir Sonne, Mond und Sterne der Dunklen Königin abluchsen und an ihren ursprünglichen Platz zurückbringen, kehrt wieder Frieden ein. Fortan laufen, hüpfen oder fliegen wir durch 2,5-dimensionale Kulissen, halten Ausschau nach Schatztruhen und knüppeln reihenweise Monster nieder. Die Kreaturen sehen wir bereits in der Umgebung herumstapfen. Treffen wir auf ein Monster, wechselt das Spiel in einen rundenbasierten Arenakampf.

Child of Light Bild
Aurora ist aber nicht allein unterwegs. Schon bald bekommen wir mit dem Glühwürmchen Igniculus ein praktisches Helferlein zur Seite. Die Leuchtbommel aktiviert für uns Schalter, sammelt Lebens- und Manakügelchen von magischen Pflanzen und hilft bei der Lösung von simplen Schalterrätseln. Dabei steuern wir Igniculus entweder mit dem Analogstick selbst oder überlassen die Bedienung einem Mitspieler. Zu zweit kommt natürlich mehr Freude auf, weil das Miteinander über die schwache Geschichte hinwegtröstet. Der rote Faden entspinnt sich nämlich ausschliesslich über Dialoge und wenige Sequenzen, die in Reimform vorgetragen werden. Das passt zum künstlerischen Anstrich des Spiels, jüngeren Spielern dürfte es jedoch schwerfallen, den Versen in gehobener Sprache zu folgen.

Child of Light
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Mirco Kaempfer

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Mirco Kaempfer am 13 Mai 2014 @ 14:19
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