GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Conflict - Denied Ops: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Im Team geht bekanntlich alles ein wenig einfacher. Ausserdem machen viele Dinge gemeinsam einfach viel mehr Spass. Aus diesem Grund seid ihr wohl auch bei Denied Ops, dem neuesten Teil von Pivotal Games' beliebter Conflict-Reihe, stets zu zweit unterwegs. Dabei werdet ihr allerdings schnell feststellen, dass mehr Spass nicht gleichzusetzen ist mit weniger Arbeit. Ganz im Gegenteil. Schliesslich sollt ihr die Atomwaffenpläne eines fiesen Diktators durchkreuzen, wofür ihr diverse Missionen auf drei verschiedenen Kontinenten absolvieren müsst. Ob sich die lange Reise wirklich lohnt, verraten wir euch in unserem Review.

Fieser Diktator? Atomwaffenpläne? Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Zugegebenermassen ist die Story von Conflict: Denied Ops weder besonders einfallsreich noch in irgendeiner Weise überraschend ausgefallen. Im Grunde genommen lebt sie einzig und allein von den beiden CIA-Agenten Graves und Lang, welche unterschiedlicher wohl nicht sein könnten, was man vor allem in den teilweise doch recht heftigen Dialogen deutlich merkt. Während der eher zierliche Graves mit einem Scharfschützengewehr bewaffnet ist und sich deshalb für verdeckte Angriffe eignet, ist Lang mit seinem MG und seinem Raketenwerfer ganz klar der Mann fürs Grobe. Ausserdem schreckt er angesichts seines muskulösen Körperbaus auch vor Nahkämpfen nicht zurück. Welchen der beiden Recken ihr steuern möchtet, dürft ihr jeweils selbst entscheiden. Sogar während einer Mission habt ihr jederzeit die Möglichkeit, per Knopfdruck zwischen den beiden Protagonisten hin- und herzuwechseln.

Conflict - Denied Ops Bild

Rambo lässt grüssen

Obwohl sich das ungleiche Duo nicht ganz grün ist, könnt ihr eurem computergesteuerten Kollegen sowohl Bewegungs- als auch Angriffsbefehle erteilen, welche dieser meist ohne zu murren ausführt. Wer angesichts dessen denkt, bei Conflict: Denied Ops sei in erster Linie taktisches Geschick gefragt, liegt allerdings völlig falsch. Meist ballert man sich in bester Rambo-Manier durch die Missionen, ohne nur einen Gedanken an eine ausgeklügelte Taktik zu verschwenden. Für was auch? Schliesslich verhalten sich die KI-Gegner sowieso meist äusserst dämlich, so dass sich insbesondere erfahrene Zocker ziemlich unterfordert fühlen werden. Erst gegen Ende des Spiels nimmt der Schwierigkeitsgrad spürbar zu, was jedoch auch nicht verhindert, dass Shooter-Experten das Abenteuer problemlos in knapp acht Stunden beendet haben werden. Das liegt unter anderem auch an den fair verteilten Speicherpunkten, dank denen man nach dem virtuellen Ableben nicht allzu weit zurückgeworfen wird.

Sollte einer der beiden Agenten während dieser Zeit trotz der dürftigen KI einmal das Zeitliche segnen, müsst ihr diesen mittels Injektion innerhalb von vier Minuten wiederbeleben. Dieses System erinnert stark an Kane & Lynch, mit dem Unterschied, dass ihr euren gefallenen Kameraden bei Conflict: Denied Ops so oft wiederbeleben könnt, wie ihr wollt. Ums Sterben braucht ihr euch also ebenfalls keine Sorgen zu machen. Genauso wenig wie um euren Munitionsvorrat. Denn selbst wenn ihr die Waffen gefallener Gegner nicht aufsammeln dürft, werden euch die Kugeln dank der grosszügig verteilten Munitionskisten so gut wie nie ausgehen. Eine etwas grössere Waffenvielfalt wäre allerdings dennoch wünschenswert gewesen. Im Gegenzug erhaltet ihr dafür nach absolvierten Missionen stets verschiedene Waffen-Upgrades, welche die Attribute eurer Wummen verbessern und gleichzeitig zum Weiterspielen animieren.

Conflict - Denied Ops
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tim Richter

Conflict---Denied-Ops
Personal Computer

Conflict---Denied-Ops
Personal Computer

Conflict---Denied-Ops
Personal Computer

Conflict---Denied-Ops
Personal Computer

Tim Richter am 02 Mrz 2008 @ 14:19
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen