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Crysis 2: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Crytek setzte mit Far Cry und Crysis technische Massstäbe auf dem PC. Mit Crysis 2 steht nun das neueste Werk der deutschen Spieleschmiede im Handel, das gleich in zweierlei Hinsicht eine Premiere darstellt. Der Ego-Shooter basiert auf der brandneuen Cry-Engine 3 und ist der erste Multiplattformtitel der Frankfurter. Bombast-Action garantiert, aber mit Kompromissen.

Die Story

New York City muss einmal mehr als Weltuntergangsszenario herhalten. Die aggressive Alien-Rasse Ceph liefert sich im Stadtzentrum heftige Gefechte mit US-Truppen. Ein aussichtsloser Kampf für die Menschen, die mit ihren herkömmlichen Waffen der hochtechnologischen Kriegsführung der Ausserirdischen kaum etwas entgegenzusetzen haben. Ausserdem erschwert ein neuartiges Virus die Lage, das Infizierte innerhalb von Stunden kampfunfähig macht und grässlich entstellt. Den Menschen droht das Zepter der Macht aus den Händen zu gleiten.

Eines Nachts nähert sich ein Militär-U-Boot der New Yorker Küste. Ein Einsatzteam wurde mit dem Vorwand ins Krisengebiet entsendet, der Ursache der Seuche auf den Grund zu gehen. Doch so weit kommt es nicht. Das U-Boot wird attackiert, die Aussenhülle beschädigt. Wasser flutet die Innenräume, Stromkreise brechen zusammen. In der Rolle des Soldaten Alcatraz schaffen wir es in der spannenden Anfangssequenz rechtzeitig von Bord und bemerken noch die brennende New York-Kulisse, bevor wir bewusstlos werden. Ein Typ namens Prophet, Kennern des ersten Teils bekannt, rettet uns vor dem sicheren Tod und verpasst uns seinen Nanosuit. Warum? Prophet hat sich mit dem Virus infiziert und erspart sich die Höllenqualen, indem er sich letztlich eine Kugel durch den Schädel jagt.

Tagsüber erwachen wir also eingezwängt in diesen merkwürdigen Anzug und wundern uns, warum wir uns trotz der lebensbedrohlichen Strapazen der vergangenen Nacht topfit fühlen. Schnell bemerken wir die aussergewöhnlichen Kräfte, die in dem Hightech-Kleidungsstück schlummern. Gespeist von einer regenerativen Energiequelle, können wir blitzschnell sprinten, meterhoch springen, in einen Unsichtbarkeitsmodus wechseln, die Anzughülle in eine schwere Panzerung verwandeln oder ganze PKW durch die Gegend treten. Die Umsetzung des Nanosuits ist sehr intuitiv gelöst worden. Kein umständliches Wechseln zwischen den Modi mehr. Stattdessen sind die Funktionen mit der normalen Bewegungssteuerung gekoppelt worden. Einen Supersprung vollführen wir etwa einfach durch Gedrückthalten der Sprungtaste. Im Spielverlauf lassen getötete Aliens Nanoteilchen fallen, mit denen wir den Anzug aufrüsten dürfen. Weniger Energieverbrauch bei bestimmten Aktionen oder die visuelle Anzeige von feindlichen Projektilbahnen gehören zu den Möglichkeiten.



Inmitten der ruinierten Häuserschluchten New Yorks ist es trotz allem nicht ratsam, sich blind ins Gefecht zu stürzen. Der Energiebalken hält nämlich beim Einsatz von Superfähigkeiten nicht lange und braucht ein paar Sekunden, um sich wiederaufzuladen. Folglich sind Deckung, Tarnung und Taktik das A und O, um zu überleben. Nicht nur ausserirdische Fieslinge wollen uns ans Nanosuit-Leder, auch menschliche Söldner scheinen uns nicht zu mögen und beginnen bei Sichtkontakt zu schiessen. Wieso? Tja, das offenbart sich bei der leicht wirren Handlung erst nach und nach. Über Funk stehen wir jedenfalls anfangs mit einem Typen namens Gould in Kontakt, der uns durch die Trümmer der Metropole leitet und den Nanosuit als mögliche Kehrtwende im Kampf gegen die Ceph sieht. Allerdings nimmt er an, dass er Prophet anweist - vom Freitod des kampferprobten Hightech-Soldaten weiss er noch nichts.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 04 Mai 2011 @ 00:02
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