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Dark Sector: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Dark Sector sollte ursprünglich eines der ersten Spiele für die nächste Konsolengeneration werden. Das war vor vier Jahren. Seither hat sich so einiges geändert. Einzig der Name des Protagonisten blieb unangetastet. Dafür hat es der Titel nach zahlreichen Verschiebungen nun endlich in den Handel geschafft. Zumindest hierzulande, denn in Australien wurde das Spiel aufgrund seines hohen Gewaltgrades gleich gänzlich verboten. Auch in Deutschland hat Digital Extremes' neuestes Werk von der USK keine Kennzeichnung erhalten. Ob Dark Sector auch noch mehr zu bieten hat als Brutalitäten en masse, verraten wir euch in unserem Review.

Um es schon mal vorwegzunehmen: Einen Oscar hat sich die Story von Dark Sector wahrlich nicht verdient. Vor allem gegen Ende hin flacht die Geschichte deutlich ab und schafft es kaum noch, Spannung aufzubauen. Darüber kann auch der fulminante Beginn nicht hinwegtäuschen. Und darum geht es: Ihr seid Tenno, Hayden Tenno. Ein Geheimagent, der ins fiktive osteuropäische Städtchen Lasria geschickt wird, wo ein äusserst gefährliches Virus alle Menschen in seelenlose Monster verwandelt. Verantwortlich dafür ist ein wahnsinniger Wissenschaftler, den ihr finden und ein für allemal aus dem Weg räumen sollt. Dummerweise werdet ihr bald selbst von dem Virus infiziert, woraufhin aus eurem rechten Arm plötzlich eine übergrosse Wurfklinge wächst, mit der man so einiges anstellen kann.

Dark Sector Bild

Allzweckwaffe

In erster Linie dient die Klinge, auch Glaive genannt, natürlich als Tötungswerkzeug, mit dem ihr eure Widersacher auf äusserst brutale Weise ins Reich der Toten befördern könnt. Rollende Köpfe und abgetrennte Gliedmassen gehören bei Dark Sector also zur Tagesordnung. Besonders blutig inszeniert wurden die diversen Finishing Moves, welche angeschlagene Feinde endgültig ins Reich der Toten befördern. Im Lauf des Spiels werdet ihr ausserdem immer wieder neue Klingenfähigkeiten lernen, dank der ihr das messerscharfe Geschoss beispielsweise auch in Zeitlupe steuern und so mehrere Gegner gleichzeitig ausschalten könnt. Des Weiteren habt ihr die Möglichkeit, die Klinge mit Feuer, Eis und Strom reagieren zu lassen, was diese zu einer noch gefährlicheren Waffe werden lässt.

Teilweise müsst ihr die Glaive jedoch auch benutzen, um unerreichbare Schalter zu aktivieren und andere Rätsel zu lösen. Wirklich viele gibt es davon jedoch nicht, und wenn, dann sind sie meist sehr einfach zu knacken. Wesentlich mehr Probleme bereiten einem hingegen die Kämpfe, welche selbst erfahrenen Zockern alles abverlangen werden. Zwar verhalten sich die computergesteuerten Gegner meist nicht sonderlich geschickt, sind aufgrund ihrer grossen zahlenmässigen Überlegenheit aber trotzdem äusserst gefährlich. Hinzu kommt, dass eine Flucht oft nicht möglich ist, da sich der rettende Ausgang erst öffnet, wenn alle Widersacher erledigt wurden. Da die Checkpoints allerdings sehr fair in den Levels verteilt wurden, kommt trotzdem so gut wie nie Frust auf. Selbst in den fordernden Bosskämpfen nicht, welche meist nur mit einer ganz bestimmten Taktik zu gewinnen sind.

Dark Sector
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Tim Richter

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Tim Richter am 16 Apr 2008 @ 11:32
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