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Dark Souls II: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Kollege Thomas Richter war von Dark Souls im Jahr 2011 mehr als begeistert. Wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann ist es sein Urteil bei Rollenspielen. Doch wer würde nun frustresistent genug sein, die vermutlich vielen Bildschirmtode auf sich zu nehmen? Die Gelassenheit des Alters war gefragt, also hat sich unser Jahrgangsältester an den Test zu Dark Souls II gemacht.

Der Tod kommt auf vielen Sohlen

Grundsätzlich ist man ja mittlerweile speziell bei Rollenspielen gewohnt zu wissen, ob man einem Feind gegenübersteht, den man wohl besiegen wird oder nicht. In Dark Souls II ist dies nicht der Fall. Zwar ahnt man schon, wenn einem eine gigantische Kreatur gegenübersteht, dass es gleich kräftig einen auf die Rübe gibt und man mal wieder die Bemerkung "Ihr seid gestorben" auf dem Bildschirm zu sehen bekommt. Und doch probiert man es natürlich aus. Schliesslich sind wir ja ohnehin untot - was kann da schon passieren?

Wer eventuell gehofft hatte, dass der Nachfolger in Hinsicht auf den Schwierigkeitsgrad nachlassen würde, sieht sich getäuscht. Fans hingegen werden begeistert in die Hände klatschen, denn auch diesmal gibt es viele fiese Tode zu sterben, was euch auch gleich zu Beginn in netter Form gesagt und bestätigt wird, noch bevor ihr überhaupt euren Charakter mitsamt dessen Aussehen erstellt. Acht verschiedene Klassen stehen zur Auswahl. Doch spielerisch unterscheiden sich die meisten der Klassen kaum. Ob ihr einen Ritter oder einen Krieger steuert, ist allenfalls noch bei der Waffenwahl von Bedeutung. Wer es richtig hart mag, tritt als Bettler an. Bekleidet mit Lendenschurz geht es dann ins Gefecht.



Als Untoter ernährt ihr euch von Seelen, die ihr nach den Kämpfen von erledigten Gegnern einsammelt. Da hat sich also nichts verändert. Ebenso gleichwertig zeigen sich die beinharten Monster, mit denen ihr es im Verlauf zu tun bekommt. Oftmals erahnt ihr schon beim Anblick einer Bestie, dass es ungesund sein wird, sich ihr zu stellen. Doch einmal die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, einen oder zwei Bisse oder einen gewaltigen Hieb mit der Pranke eingefangen, schon liegt ihr wieder mit einem zusätzlichen Tod gesegnet auf dem Boden oder wurdet in eine tiefe Schlucht geschleudert. Oder von hinten kurzerhand abgestochen, weil ihr zu unvorsichtig wart. Wer gerne rasch in Spielen vorankommt, für den ist dieses Machwerk genauso wenig geeignet wie der Vorgänger. Frustresistent bis ins Mark müsst ihr sein. Und motiviert dazu, euch daran zu erfreuen, dass ihr hier eben nicht der nahezu wie in einem Gottmodus geschützte Held seid.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 28 Mrz 2014 @ 18:21
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