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Darksiders II: Review

  XBOX 360 Nintendo Wii U 

Passend zum langsam endenden Sommer wird es wieder ein wenig düsterer. Das trifft auch auf den Konsolenmarkt zu, denn der August bringt den lange erwarteten Nachfolger zu Darksiders in den Handel. Die Entwickler wollen in allen Belangen einfach mehr bieten und damit die Schar zur Kasse locken. Wir haben das Spiel, in dem der Tod an der Tagesordnung steht, ausführlich in unserer Konsole kreisen lassen.

Brüder halten zusammen

Über die vier Apokalyptischen Reiter gibt es so manche Sagen. In Darksiders sind sie eine Gruppe, die für das Gleichgewicht sorgen soll. Das ist auch bitter nötig, denn ein Kampf zwischen den Welten stürzt gerade die gesamte Menschheit in den Abgrund. Während die Reiter eigentlich alles zusammenhalten sollen, wird der Hauptcharakter des ersten Teils mit dem Namen Krieg für die Auslöschung der Menschheit verantwortlich gemacht. Dass auf solche Untaten die ewige Verdammnis wartet, kann sich wohl jeder selbst ausmalen. Das Gefüge der Welten ist also bedroht, und Krieg wartet auf seine Strafe.

An dieser Stelle kommt sein Bruder Tod ins Geschehen. Dieser glaubt nicht an die Taten von Krieg und will die Menschheit wieder zurückholen, um so seinen Bruder vor der Verdammnis zu bewahren und seine Unschuld zu beweisen. Damit wird Tod zum Hauptcharakter von Darksiders II. Eine Reise durch mehrere Welten steht bevor, damit der Spieler an sein angestrebtes Ziel kommen kann. Wer den ersten Teil nicht gespielt hat, braucht sich vor der Handlung keineswegs zu fürchten. Etwaige Wissenslücken werden bestens durch verschiedene Zwischensequenzen gefüllt.



Der Einstieg verläuft relativ unspektakulär. Erst nach und nach offenbart sich einem die Story, die abermals in einen sehr dunklen Rahmen gefasst wurde. Zu lachen gibt es in diesem Titel wahrlich wenig, wenngleich einige lustige Situationen durchaus vorhanden sind. Verrat, Verderben und Gewalt spielen in dieser Welt allerdings die vorherrschende Rolle. Diese Attribute kauft man Darksiders II definitiv ab. Obwohl alles zu Beginn ziemlich spannungslos wirkt, kann schon die erste Welt ihren Zauber verbreiten. So wird Tod in die Ebenen der Erschaffer befördert. Dort warten helle und freundliche Töne, die ebenso von finsteren Farben abgelöst werden. Diese Ambivalenz steht stellvertretend für das gesamte Spiel - in positiver Weise versteht sich.

Der Titel versteht es nämlich zu jeder Zeit, die passende Atmosphäre aufzubauen. Das gelingt nicht nur mit der erstklassigen deutschen Synchronisation, sondern besonders mit den verschiedenen Dungeons. Diese hätten kaum abwechslungsreicher sein können. Dunkle Kerker, graue Burgen und dann doch wieder die erwähnt hellen Farben, die sich in wirklich schönen Umgebungen niederlassen. Toll, was die Entwickler da geschaffen haben. Glaubwürdig, düster und dazu die richtige Zerstreuung. Einzig die Tatsache, dass die meisten Areale in einem recht linearen Rahmen bleiben, könnte man an dieser Stelle als Vorwurf sehen. Allerdings werden die Passagen mit der Zeit zunehmend offener und machen es einem damit alles andere als zu einfach. Verläuft man sich dann doch einmal, kann einem die den Spieler begleitende Krähe per Knopfdruck verraten, wo der Charakter als Nächstes suchen sollte.

Darksiders II
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Daniel Dyba


Daniel Dyba am 05 Dez 2012 @ 12:32
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