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Dead Island - Riptide: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Irgendwo weit draussen im Dschungel einer Insel: Eine Zombie-Armee schlurft durchs Blattwerk. Die miefenden Untoten haben Hafen und Werkstatt überrannt, Restaurants leergefressen, Supermärkte geplündert. Und als ob sie mit Dosenfutter und dem, was das Meer so anspült, noch nicht zufrieden sind, grabschen die wandelnden Leichen auch nach unseren Innereien. Was für ein Urlaub! Dem Entwickler Techland hat der Tropentrip offenbar so gut gefallen, dass er für Dead Island: Riptide gleich noch ein paar Wochen Inselflair dazubuchte. Doch der Fortsetzung des blutigen Survival-Shooters fehlt es an Abwechslung und an Spielideen.

Wären wir doch nur daheim geblieben. Das ist es wohl, was den Helden aus dem ersten Dead Island durch den Kopf ging, als sie ihren Fuss auf die Insel Banoi setzten. Auf dem Tropeneiland grassierte nämlich eine Zombieseuche; statt jauchzender Badetouristen sonnten sich am Strand zerfledderte Blasshäute, die sich gegenseitig die Innereien aus der Bauchhöhle pulten. Zusammen gelang den Urlaubern jedoch die Flucht aus dem Leichenchaos - nur um gleich in den nächsten Zombiehorror zu stürzen. Dead Island: Riptide erzählt die Geschichte des Vorgängers nahtlos weiter. Kaum sind die Überlebenden in einen Rettungshubschrauber geklettert, werden sie vom Militär zu Forschungszwecken auf einen Frachter verschleppt. Und hier fängt der Schlamassel erst richtig an.

Dead Island - Riptide Bild

Gefangen, geflüchtet, gestrandet

Ein Sturm bricht los, Wellen platschen aufs Deck, der Kahn kentert und wird vom Meer auf den Strand der fiktiven Insel Palanoi gespuckt. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass auch dieses malerische Eiland nicht von der Seuche verschont blieb: Schon an der Küste zeugen Menschenleichen von hungrigen Hirnfressern. Dunkelrote Blutspuren sprenkeln den Sand. Wie bereits im Vorgänger geht es hauptsächlich darum, sich durch Scharen modriger Faulfressen zu prügeln, Taschen zu plündern und sich irgendwie in Sicherheit zu bringen. Hier haben wir auch keine bahnbrechenden Änderungen erwartet. Da neben der Spielmechanik aber auch das Setting nahezu identisch ist, hat Dead Island: Riptide eher Erweiterungscharakter.

Dead Island - Riptide Bild
Bevor wir uns durch die Zombiehorden schnetzeln, müssen wir uns für einen der fünf Hauptcharaktere entscheiden, wobei Serienfans schon vier der Fratzen bekannt sind. Immerhin haben alle Figuren unterschiedliche Spezialfähigkeiten. Der One-Hit-Rapper Sam B. etwa lässt nicht nur reichlich dumme Sprüche, sondern auch knallharte Schläge vom Stapel. Der Ex-Profi-Quarterback Logan kennt sich dagegen mit Wurfwaffen aus, was ihn zum gefürchteten Fernkämpfer macht. Die schlitzäugige Xian ist geübt mit Klingen aller Art, während Purna der stinkenden Meute mit Bleispritzen einheizt. Als einziger Neuzugang kommt der ADF-Soldat John Morgan hinzu, der sich bevorzugt mit funkelnden Klauenhandschuhen durch Feindfleisch schnetzelt - Comic-Superheld Wolverine lässt grüssen. Das Schicksal der Protagonisten bleibt indes unbeleuchtet. Die per schnöder Texttafel skizzierten Charakterbiografien sind so nebensächlich, dass sich sogar Bierdeckel dafür schämen würden. Wer einen Spielstand aus dem ersten Teil besitzt, kann seinen Charakter übrigens importieren und muss ihn nicht erneut aufpeppeln. Die Gegner werden dann an die eigene Stufe angepasst. Auch neue Helden starten aus Logikgründen sofort mit einem Erfahrungsbonus.

Dead Island - Riptide
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Mirco Kaempfer

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Mirco Kaempfer am 31 Mai 2013 @ 10:08
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