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Dead Space 2: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Dead Space 2 hatte es wahrlich nicht leicht, in Deutschland veröffentlicht zu werden. Gleich mehrfach musste der Titel durch die USK-Kontrollen. Und nachdem das Bundesland Bayern die im Dezember 2010 von der USK festgelegte Alterskennzeichnung "Ab 18 Jahren" nicht anerkannt hatte, wurde der Titel ein letztes Mal geprüft, wodurch sich die Veröffentlichung nochmals verzögerte. Die Nerven mancher Spieler wurden so auf eine beträchtliche Probe gestellt.

Drei Jahre sind vergangen...

Deutlich nervenaufreibender war jedoch der Überlebenskampf von Bordingenieur Isaac Clarke an Bord des Raumschiffs USG Ishimura. Zahlreiche widerliche und abstruse Gestalten stellten sich ihm in den Weg: Mit seinem besten Freund, dem Plasmacutter, schnitt er sich jedoch den Weg bis ins letzte Kapitel und überlebte den Albtraum im All. In einer schicken Einstiegssequenz erlebt ihr nun, wie Isaac drei Jahre nach den Geschehnissen auf der riesigen Raumstation Sprawl behandelt wird. Psychologen kümmern sich um den Helden, stellen ihm alle möglichen Fragen, die sich vorrangig natürlich um seinen Aufenthalt an Bord der USG Ishimura drehen.

Isaac leidet unter Albträumen, scheint einen Grossteil seiner Erinnerungen aber verloren zu haben. Halluziniert er gar? Niemand glaubt ihm, da fühlt man sich direkt unweigerlich an Aliens - Die Rückkehr erinnert. Schon wieder eine Parallele zur Alien-Reihe? Mal sehen, welche Ähnlichkeiten der dritte Dead Space-Teil künftig beherbergen wird. Aber zurück zu unserem Helden Isaac. Als plötzlich das Chaos ausbricht, gibt es nur noch einen Ausweg: Flucht. Doch in einer Zwangsjacke kann man sich schlecht seiner Haut erwehren. In den ersten Spielminuten schafft es das Spiel daher leicht, für einen beschleunigten Herzschlag zu sorgen.



Es ist regelrecht merkwürdig, dass man sich freut, wenn man endlich die erste Waffe in den Händen hält und sich fortan erheblich sicherer fühlt. Doch das vertraute Gefühl löst auch direkt den Angstzustand ab, den man bis zu diesem Zeitpunkt verspürte. Man fühlt sich hin- und hergerissen. Wir hätten uns schon gefreut, wenn dieser Abschnitt der Wehrlosigkeit noch etwas länger gedauert hätte. Doch auch so schafft es Dead Space 2, uns weiterhin zu begeistern. Denn die insgesamt 15 Kapitel haben viel Abwechslung zu bieten. Dabei fällt die Spielzeit sogar insgesamt betrachtet länger aus als im Vorgänger.

Dead Space 2
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 08 Feb 2011 @ 22:42
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