GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Defiance: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Der Shooter Defiance, der TV-Serie und Videospiel in Einklang bringen möchte, ist kürzlich auf den Markt gekommen und spaltet die Gemüter. Einige Spieler halten die Grundidee nur für einen Werbegag, wohingegen andere das Spielkonzept loben. Wir haben uns unseren eigenen Eindruck vom futuristischen Online-Szenario gebildet und geben Auskunft, wer sich das Spektakel näher anschauen sollte.

Umgeformt

Defiance spielt in einer fiktiven Zukunft, in der auf der Erde inzwischen mehr als nur die Rasse der Menschen ihr Dasein fristet. Auch die so genannten Votaner treiben auf dem Erdball ihr Unwesen, doch schon einige Zeit nach ihrer Ankunft gab es Krieg. Die Schlacht von Defiance ist in die Geschichtsbücher eingegangen, und irgendwann erkannten beide Völker, dass auch ein friedliches Miteinander keine schlechte Idee ist. Die Aliens brachten allerdings eine Technologie mit sich, die zu einer Verformung der Erde führte, und inzwischen sind überall Söldner, Mutanten und andere Lebewesen unterwegs, um an die begehrte Technik zu kommen.

Der Spieler mimt einen Archejäger und arbeitet für Leute, die genug Kohle haben, um sich eben diese Technologie anzueignen. Dass man dabei zwischen die Fronten zweier Völker gerät, die beide Angst vor neuen Verformungen und Ausschreitungen haben, erfährt man im Laufe der Handlung nicht nur einmal. Dennoch begibt man sich in den Mix aus Postapokalypse und Kriegstreiberei und lernt dabei verschiedenste Charaktere kennen. Dabei spielt auch die Verzahnung zur TV-Serie eine recht wichtige Rolle. Im Fernsehen ist Defiance im Pay-TV zu sehen und behandelt viele Ereignisse, die eben auch im Spiel zu Tage gefördert werden. Besonders interessant sind die Episodenmissionen. Hier trifft die eigene Spielfigur auf die Hauptcharaktere der Fernsehserie.



Die Entwickler haben bereits vorab betont, dass sich Spiel und Serie im Laufe der Zeit gegenseitig beeinflussen sollen. Wie genau das funktionieren soll, wird sich zeigen. Ein innovativer Ansatz wird mit diesem Konzept allemal geboten, doch nun liegt es an den Machern, die Worte in die Tat umzusetzen. Zumindest aber die Handlung des Videospiels gestaltet sich zum jetzigen Zeitpunkt einigermassen interessant. Man muss natürlich ein Faible für Aliens, Weltraum-Odysseen und anderen Krams dieser Gattung haben, ansonsten wird man sich mit dem roten Faden kaum anfreunden können.

Zum Start des Videospiels wird man gleich in einen Raumschiffabsturz verwickelt. Kein schlechter Einstieg, möchte man meinen, doch der erste Eindruck ist nicht gerade positiv. Nicht nur die Zwischensequenzen sehen ziemlich bescheiden aus, sondern auch die Grafik an sich. Verwaschene Texturen, Gegenstände, die sichtbar nachladen, und Ruckler gehören zum Alltag. Schade, denn selbst nach dem Tutorial, bei dem einem die grundlegende Steuerung nähergebracht wird, ändert sich daran leider nichts. Die Welt von Defiance ist gross, und man kann zu Fuss bestimmt Stunden um Stunden mit Erkundungstouren verbringen, doch die ewig braunen Berge wollen keine echte Stimmung aufkommen lassen. Einzig die Langeweile ist ein vorherrschendes Element, wobei immerhin die Innenlevels etwas abwechslungsreicher ausgefallen sind.

Defiance
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Dyba

Defiance
Personal Computer

Defiance
Personal Computer

Defiance
Personal Computer

Defiance
Personal Computer

Daniel Dyba am 16 Apr 2013 @ 16:11
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen