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DiRT 3: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Dreck, Sand und Matsch - das sind Dinge, mit denen man sich im Alltag sicherlich nicht allzu gerne auseinandersetzt. Es gibt aber durchaus Ausnahmen. Der Offroad-Rennsport lebt zum Beispiel von diesen Elementen. Da sich aber nur die wenigsten Leute einen echten Rennboliden leisten können, stehen zahlreiche virtuelle Alternativen bereit, um den Durst nach Geschwindigkeit zu stillen. Mit DiRT 3 kommt dazu endlich die heisserwartete Fortsetzung der beliebten Reihe in die Läden. Kann der Ableger der Serie zu neuen Höchstformen verhelfen?


DiRT 3 - genau das ist der Titel des Videospiels. Moment mal, aber hier fehlt doch was. Wer die Reihe schon ein wenig länger verfolgt, wird den fehlenden Namensbeisatz sicherlich bemerkt haben. Früher stand im Titel nämlich noch der legendäre Name des Rennfahrers Colin McRae. Im Jahre 2007 verstarb der gebürtige Schotte jedoch bei einem tödlichen Unfall und mit seinem Ableben hat Codemasters nun auch den Titel abgeändert. Bei diesem Teil stand der Sportler Ken Block als beratender Profi zur Seite. Sein Name ziert zwar nicht das Cover von DiRT 3, aber dennoch hat er eine Rolle in der Karriere des Titels erhalten.

Der Ruf ist das, was zählt

Besitzer der PlayStation 3-Fassung müssen den Titel zwangsweise auf die Festplatte der Konsole installieren, bevor es ins eigentliche Rennvergnügen geht. Nachdem dieser Part abgeschlossen ist, wird man auch schon von der Managerin im Hauptmenü begrüsst. Ein paar Daten wie der Name müssen nun eingegeben werden und schon kann es endlich losgehen. Üblicherweise dürfen Spieler, die eine schnelle Herausforderung suchen, auch in DiRT 3 ein Einzelevent starten. Dabei stehen neben Zeitrennen auch ganz normale Herausforderungen zur Stelle, die mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten aufwarten können, sodass ein individuelles Rennen kein Problem sein sollte.



Wer sich jedoch ein wenig tiefergehend mit dem Titel beschäftigen möchte, sollte einen Blick zur Karriere werfen. Hier besteht das zentrale Ziel darin, den Ruf zu verbessern und aufzusteigen. Das kann natürlich nur gelingen, indem die Rennen mit der entsprechenden Platzierung abgeschlossen werden. Zudem gesellen sich noch einige Zusatzaufgaben hinzu, die aber nicht zwangsweise abgeleistet werden müssen. So soll zum Beispiel eine spezielle Zeit erreicht oder eine besonders waghalsige Aktion vollführt werden, damit die Bonuspunkte auf dem Konto landen. Sobald der Ruf genügend Auftrieb hat, steigt der Spieler empor und erhält dadurch neue Teamangebote und gleichsam frische Boliden, die dann für zukünftige Events zur Verfügung stehen. Ausserdem werden durch das Sammeln von Punkten neue Meisterschaften freigeschaltet.

Abwechslung?

Während sich in den Ursprüngen der Serie noch alles um die reinen Rallye-Events drehte, bei denen man alleine auf der Strecke eine Etappe nach der anderen absolvierte und sich vom Beifahrer die Ideallinie hat diktieren lassen, geht es inzwischen wesentlich abwechslungsreicher zu. Der Rallye-Aspekt nimmt immer noch einen grossen Teil des Erlebnisses ein, aber zusätzlich tritt der Spieler in DiRT 3 auch in Rundkursen direkt gegen Kontrahenten an, liefert sich unter anderem heisse Zweikämpfe in grossen Arenen oder muss sein Können beim Driften beweisen. DiRT 3 geht aber auch noch einen Schritt weiter und beleuchtet dieses Mal auch den Funsport-Aspekt des Offroad-Sports, was mit der Disziplin namens Gymkhana auch viel Spass bereitet.

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 30 Mai 2011 @ 10:43
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