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Diablo III: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Wenn man ein Spiel mit solch gigantischen Erwartungen programmiert, muss man damit rechnen, kräftigen Gegenwind an Kritik zu spüren. Satte zwölf Jahre nach der Erweiterung Lord of Destruction erschien Diablo III für den PC und konnte einen grossen Teil der Fans nicht zufriedenstellen. Zwar war es ein sehr gutes Hack 'n' Slay geworden, doch Entscheidungen wie das Auktionshaus, der ständige Online-Zwang und Balance-Probleme sorgten vor allem in den ersten Wochen für viel Frust. Mittlerweile ist das Spiel oft gepatcht worden, und schlussendlich fiel vor Kurzem die Entscheidung, das Auktionshaus mit dem Erscheinen der angekündigten Erweiterung zu schliessen. Die gepatchte Version diente auch als Grundlage für die Konsolenversion.

Der teuflische Grossvater kehrt zurück auf die Konsole

Auch hier gab es Kritiker, die meinten, Diablo würde auf Konsole keinen grossen Sinn ergeben. Doch war ja schliesslich selbst der Grossvater der Hack-and-Slay-Titel, nämlich Diablo 1, auf der PlayStation spielbar. Und das auch durchaus gelungen! Wie macht sich der dritte Teil auf Xbox 360 und PlayStation 3? Grundsätzlich gibt es nur wenige Änderungen im direkten Vergleich zu verzeichnen, denn Handlung und Schauplätze sind erwartungsgemäss unverändert. Auch bei der Charakterauswahl bleibt man sich treu, so dass ihr auch hier aus fünf verschiedenen Klassen wählt.

Doch anders als in der PC-Version, könnt ihr bereits beim Spielstart die Schwierigkeit erhöhen, selbst im leichten Modus. Die Master-Stufen 1 bis 5 lassen euch gegen stärkere Monster mit mehr Lebenspunkten und grösseren Schadenswirkungen antreten. Dafür erhaltet ihr dann aber auch entsprechend mehr Erfahrungspunkte und dürft auf grössere Schätze hoffen. Das System ähnelt somit den Monsterstufen der gepatchten PC-Version, wobei diese ja bekanntermassen von 0 bis 9 reichen.

Die Handhabung ist für lang eingewöhnte PC-Spieler eine erhebliche Umstellung, mit der man sich in den ersten Spielminuten kaum anfreunden mag. Speziell das Inventar lässt einem die Haare zu Berge stehen, wenn man weiss, wie schnell man in der PC-Version Objekte verkaufen oder handeln kann. In einem Kreismenü wählt man etwas umständlich die einzelnen Bereiche wie Schuhe, Gürtel, Handschuhe oder den Brustschutz aus. Der Vergleich von erbeuteten Objekten ist ebenso mit etwas mehr Aufwand verbunden. Sicher, man gewöhnt sich daran, aber optimal gelöst ist diese Inventarsteuerung noch nicht, weil man ständig einen Button drücken muss, um Vergleichswerte ansehen zu können. Positiv hingegen: Schlechtere Objekte wandern in der Liste automatisch in den unteren Bereich, was das Verkaufen beim Händler vereinfacht. Zudem bekommt ihr auf dem Bildschirm direkt angezeigt, ob ein gefundener Gegenstand euch hinsichtlich der Werte wohl verbessern würde. Rote oder grüne Pfeile geben eine grobe Übersicht, ob es sich lohnt, einen Gegenstand anzulegen oder ihn lieber im Staub und der Nässe eines Dungeons allmählich verrotten zu lassen.

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Markus Grunow

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XBOX 360

Markus Grunow am 23 Sep 2013 @ 18:46
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