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Die Legende von Beowulf: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Wer beim Namen Beowulf gleich an den alten Kinofilm mit Christopher Lambert oder den aktuellen Film denkt, liegt nicht grundsätzlich falsch. Aber wer von euch hätte gewusst, dass sich die Legende um den Helden aus Gedichten entwickelt hat, die Schätzungen zufolge über 2000 Jahre alt sind? So ein altes Machwerk verdient auch einen alten Tester. Also, Herr Grunow, an die Arbeit bitte!

Spiele, die direkt und ohne Umschweife zur Sache kommen, sind grundsätzlich nicht verkehrt. Bei Beowulf haben es die Entwickler aber dezent übertrieben. Gleich das Tutorial zeigt euch, was ihr im Spielverlauf erwarten dürft: Frust an vielen Stellen. Ohne Handbuch seid ihr direkt beim Spielstart aufgeschmissen, denn eine Erläuterung der kryptischen Zeichen gibt es im Spiel selbst nicht. In der PC-Version machte sogar ein angeschlossenes Gamepad Probleme. Das Spiel erkannte nicht einmal mehr die Eingabe der Leertaste, bevor wir endlich auf die Idee kamen, das Pad abzustöpseln.

Habt ihr das äusserst kurze Tutorial erfolgreich absolviert und den ach so gefährlichen Kampf gegen überdimensionierte Krebse heil überstanden, dürft ihr auch schon gegen den ersten Bossgegner antreten. Mehrere gigantische Wasserschlangen warten darauf, dass ihr ihnen - wohlgemerkt mit blossen Händen - den Garaus bereitet. Und wieder nervt die Steuerung mit ihrer ungenauen, unpräzisen Abfrage und den kryptischen Symbolen auf dem Bildschirm. Das zieht sich eine Weile so fort. Sowohl in den Kämpfen als auch in den Elementen, bei denen ihr beispielsweise eurer Bordbesatzung Befehle erteilt, werdet ihr öfter fluchen, als euch lieb sein kann.

Immerhin, nach einer gehörigen Weile gewöhnt man sich dann doch noch an die Handhabung und räumt mit Beowulf im Wutmodus unter den Feinden auf. Dabei stehen euch einige Recken tapfer zur Seite, die sich allerdings in den meisten Fällen nicht gerade geschickt und clever anstellen. Wie bereits angesprochen, könnt ihr euren Begleitern Befehle erteilen oder ihnen mit Gesang grösseren Kampfesmut oder Kraft verleihen. Dafür gilt es, in einem bestimmten Rhythmus Tasten zu drücken, ähnlich wie in einem Musikspiel. Verliert ihr alle eure Recken im Kampf, gilt die aktuelle Mission als verloren.

Babysitting für tapfere Recken!

Das ist bitter, da ihr nicht selten ein wenig Babysitting für eure bis zu zwölf Männer betreiben müsst, weil sie schlichtweg zu doof sind, ihr eigenes virtuelles Leben angemessen zu verteidigen. Zu defensiv verhalten sie sich in so mancher Situation, speziell bei grösseren Gegneransammlungen fällt die Passivität eurer Truppe sehr deutlich ins Auge. Da ist es hilfreich, dass ihr mit einigen Block- und Schlaganimationen als übermächtiger Held agieren könnt. Zwar gibt es nur wenige Schlagkombinationen, doch einige davon sind äusserst durchschlagskräftig und vom Gegner kaum oder gar nicht zu stoppen. Ausfallschritt und kräftig zugehauen, das sitzt fast immer!

Die Legende von Beowulf
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 22 Nov 2007 @ 18:36
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