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DmC - Devil May Cry: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Gute zwölf Jahre ist es nun her, dass ein virtuelles Kopfgeldjägerbüro namens Devil May Cry eröffnete. Die Markenzeichen des Geschäftsführers: silbernes Haar, roter Mantel, nie erreichte Coolness und unverkennbare Einzeiler. Die Rede ist natürlich von Tony Redgrave, vielen wohl eher bekannt als Dante, Sohn des Sparda. Der lässige Halbdämon begeisterte damals Spieler auf der ganzen Welt, und viele wetteifern noch heute darum, wer einfach am coolsten Dämonenhintern treten kann. Da aber auch Halbdämonen bekanntlich nicht jünger werden und das beliebte Franchise in so mancher Fortsetzung mit der einen oder anderen Qualitätseinbusse zu kämpfen hatte, entschied sich Publisher Capcom für einen Reboot der Serie, jedoch mit der Absicht, sich nicht allzu stark von den Wurzeln der Serie zu entfernen. Ob Dante der Neuanstrich bekommen ist, erfahrt ihr bei uns im Test!

Cool, cooler, Dante

Ach, war das Geschrei gross, als die britische Entwicklerschmiede Ninja Theory (unter anderem bekannt für Titel wie Heavenly Sword oder Enslaved: Odyssey to the West) erste Charakterdesigns von Hauptprotagonist Dante veröffentlicht hatte. Anstatt einer silberhaarigen coolen Sau, wurde plötzlich ein zierlicher und schwarzhaariger Bubi präsentiert, der so überhaupt nicht cool wirkte. Nicht ohne Grund verurteilten Fans der Serie das Bildmaterial und betitelten den neuen Dante mehr oder weniger liebevoll als "Emo-Dante". Doch die Entwickler liessen sich nicht beirren und verfolgten weiterhin ihre Pläne, denn der Reboot zielte darauf ab, als eine Art Prequel für die Serie zu fungieren. Anders als jedoch noch im dritten Teil, der ebenfalls vor den Geschehnissen des ersten Teils spielte, wurde bei DmC: Devil May Cry nicht nur ein wenig an der Uhr gedreht, sondern das bisher Geschehene quasi völlig auf Null gesetzt. Eine grundlegende Veränderung des Charakterdesigns war daher naheliegend, um eben diese Veränderung zu visualisieren.

DmC - Devil May Cry Bild
In DmC: Devil May Cry spielt ihr daher nun einen (sehr) jungen, schwarzhaarigen und schlaksigen Dante und erlebt die Anfänge der Geschichte, wie aus ihm die coole Sau geworden ist, die wir heute alle kennen und lieben. Es beginnt mit einer durchzechten Nacht, nach der der junge Dante in seinem Wohnwagen erwacht. Eine mysteriöse Dame klopft an der Tür und kann ihn gerade so noch davor warnen, dass ihm eine Horde Dämonen auf den Fersen ist - von (Fans der Serie werden ihn bereits kennen) Dämonenkönig Mundus persönlich zu Dantes Beseitigung entsandt. Just in diesem Moment walzt ein höllischer Jäger auf seine Behausung zu und zieht ihn in den sogenannten Limbus. Nur die mysteriöse Fremde kann weiter mit ihm kommunizieren - für den Rest der Welt bleibt Dante unsichtbar -, und nur sie kann auch helfen, diesen höllischen Ort wieder zu verlassen. Beim Limbus handelt es sich um einen essentiellen Bestandteil der Spielgeschichte. Er existiert parallel zur wirklichen Welt, beherbergt allerlei Dämonen und Kuriositäten, und ist der Ort, an dem sich der Spieler während seines Voranschreitens am meisten aufhalten wird. Optisch macht der Limbus einiges her und besticht durch ein grandioses Leveldesign!

DmC - Devil May Cry
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Jessica Rehse


DmC---Devil-May-Cry


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Jessica Rehse am 22 Jan 2013 @ 20:37
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