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Don King Boxing: Review

  XBOX 360 Wii Nintendo Dual Screen 

Wer kennt ihn nicht? Den alten schwarzen Mann mit der Zigarre im Mundwinkel, einem total überheblichen Grinsen und einer Frisur, mit der man früher Kinder auf dem Jahrmarkt erschreckt hätte. Die Rede ist von Boxpromoter Don King, eine der berühmtesten Figuren in der heutigen Boxwelt. Mike Tyson, Chris Byrd und Evander Holyfield seien nur stellvertretend für eine ganze Reihe berühmter Sportler genannt, die unter seinen Fittichen die Handschuhe schnürten. King hatte ein Gespür für die Show und kam so zu Ruhm.


Auf der Xbox 360 ist das Boxspiel etwas für hartgesottene Boxfans, die sich nicht davor scheuen, sich in eine sehr komplexe Steuerung einzuarbeiten, denn die Handhabung der Sportler im Ring könnte umständlicher und gleichzeitig komplexer nicht sein. Völlig überladen erscheint die Steuerung von Beginn an. Das kleine Training, in welchem ihr eure Künste zu Beginn unter Beweis stellt, gibt euch dabei nur einen kleinen Einblick in die Schwierigkeit. Sicher, wer den leichtesten Schwierigkeitsgrad wählt, wird mit den Kontrahenten im Spielverlauf keine Probleme haben, sie offenbaren dann erhebliche Schwächen in der Deckung und lassen sich regelrecht einfach zusammenprügeln.

In den beiden anderen Einstellungen jedoch müsst ihr schon sehr viel mehr auf eure eigene Deckung achten und euch die Verhaltensmuster der Gegner genauer ansehen, um eine Lücke für euren eigenen Angriff zu finden. Auffällig dabei ist, dass eure Kontrahenten die Tipps ihrer Trainer genau beachten. Habt ihr also eurem Gegenüber in der vorherigen Runde am Kopf erheblich mit Geraden und Haken zugesetzt, wird er diese Stelle in der darauffolgenden Runde besser schützen.

Boxen kann schwierig sein

Dafür ist er aber vermutlich anfälliger für Körpertreffer. Diffizil an der Handhabung sind die Möglichkeit für härtere Schläge und das für die Boxer eigene Repertoire an besonderen Schlägen. Die Schultertasten und Trigger müssen gleichzeitig mit den Buttons gedrückt werden, was im hektischen Geschehen nicht immer einfach ist. Hier sind Profis klar im Vorteil; wer nur ab und zu mal in den Ring für eine schnelle Runde steigen will, kann leicht frustriert das Gamepad in die Ecke schmeissen.

Im Vergleich zum Genreprimus Fight Night ist die Steuerung sogar erheblich umfangreicher und bietet mehr taktische Möglichkeiten an. Ausfallschritte, kurzes, schnelles Zurückweichen, Klammern, Leberhaken, flinke Ausweichbewegungen - hier ist alles drin, was den Boxsport so intensiv macht. Allerdings reagieren die Kämpfer auf die Eingaben oft leicht verzögert, was die Schwierigkeit zusätzlich erhöht. Präzision und Timing in den Griff zu bekommen, fällt auch nach einigen Kämpfen immer noch schwer.

Don King Boxing
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Markus Grunow


Don-King-Boxing
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Markus Grunow am 15 Apr 2009 @ 16:14
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