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Driver San Francisco: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 Wii 

Der Undercover-Cop John Tanner und der üble Bösewicht Jericho kehren in Driver San Francisco wieder auf die grossen Konsolen zurück. Am Ende von Driv3r wurden sie noch ins Spital eingeliefert und fanden sich auf dem Reanimationstisch wieder. Nun ist klar, dass beide überlebt haben. Reflections legt wieder mehr Wert aufs Autofahren, streicht Missionen zu Fuss und führt das spirituelle Spielelement Shifting ein, das sich, trotz berechtigter Skepsis, als interessante Idee entpuppt.

Die Seelenautobahn

Da wird so mancher mit dem Kopf geschüttelt haben, als bekannt wurde, dass in Driver San Francisco Out-of-Body-Erfahrungen und Seelenwanderungen möglich sein würden. Was esoterisch klingt und auf den ersten Blick überhaupt nicht zur bodenständigen und actionreichen Franchise passt, kann nach den ersten Missionen überzeugen und bringt einige Abwechslung ins ansonsten bekannte Spielsystem.

Jericho soll endlich vor Gericht gebracht werden. Klar, dass der Obergauner einen Plan zur Flucht in der Hinterhand hat. Ein bestochener Wärter hat ihm eine kleine Kapsel mit Säure sorgfältig zwischen die Zähne gesteckt. Jericho befreit sich mit der Säure von den Ketten und ergreift die Flucht. Tanner beobachtet das Geschehen aus der Ferne und nimmt sofort die Verfolgung auf. Kurz darauf wird er in einen starken Unfall verwickelt, der ihn mit einem leichten Schleudertrauma davonkommen lässt. Das glaubt zumindest Tanner. In Wahrheit liegt er aber in einem tiefen Koma. Alles, was fortan passiert, findet in seinem Kopf statt, und so legitimiert sich auch das Shifting, also das Herauszoomen aus dem eigenen Körper und die Übernahme eines Körpers einer beliebigen anderen Figur. So macht alles einigermassen Sinn.

Im Spiel bekommt Tanner nichts von seinem Koma mit. Er hat zwar Kopfschmerzen und seltsame Visionen, hört Stimmen und sieht kryptische Nachrichten auf Reklametafeln, ins Spital will er aber nicht, denn irgendjemand muss schliesslich Jericho stoppen. Während Tanner seinem Partner in Bruchstücken zu erklären versucht, warum er manchmal apathisch und völlig unansprechbar an seiner Seite sitzt, hat man als Spieler das Prinzip längst verstanden. Man katapultiert sich auf Knopfdruck in den Himmel, sieht alles aus der Vogelperspektive, sucht sich ein beliebiges Auto und stürzt sich in einen neuen Körper, um kleinere und grössere Missionen zu starten. Das Besondere: Auch während der Missionen ist Shifting möglich und erweitert das Spielprinzip um eine nicht unbedeutende taktische Komponente. Vom Spielprinzip her bleibt sich Driver ansonsten treu, bewegt sich sogar wieder an seine Anfänge zurück, denn Ausflüge zu Fuss gibt es nicht mehr.

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Severin Auer

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Severin Auer am 13 Sep 2011 @ 09:33
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