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Duke Nukem Forever: Review

  Personal Computer Playstation 3 

Da ist er also endlich wieder, der Duke. Lange musste die Welt auf seinen neuen grossen Auftritt warten. Diverse Ableger und Mobile-Umsetzungen zählen jetzt einfach mal nicht. Nein, wir alle warteten auf die Fertigstellung von Duke Nukem Forever. Manch einer seit der Ankündigung vor über 14 Jahren. So viele Höhen und Tiefen hat das Projekt durchgemacht. Engine-Wechsel, Neuanfänge - und schliesslich ging Entwickler 3D Realms auch noch das Geld aus. Doch neue Studios kümmerten sich um die Weiterentwicklung des Spiels. Ein Spiel, das seit Kurzem im Handel erhältlich ist. Ein Spiel, dem man die holprige Entwicklungsphase Bit für Bit anmerkt. Ein Spiel, das polarisiert wie kaum ein anderes.

Story, komm raus, du bist umzingelt

Aliens fallen in die USA ein und entführen Duke Nukems Haus-Babes. Zwei gute Gründe für den muskelbepackten Volkshelden, sein luxuriöses, mehrstöckiges Anwesen zu verlassen und die Menschheit erneut vor der ausserirdischen Gefahr zu schützen. Oder wie er es ausdrücken würde: Den Alien-Bastarden gehörig in den Arsch zu treten.

Wie? Ihr wartet ernsthaft noch auf eine Beschreibung der richtigen Hintergrundgeschichte? Dann könnt ihr unmöglich in den 1990ern eure Zockerjugend verbracht haben. Dort legte niemand grossen Wert auf einen storyintensiven Ego-Shooter, sondern wollte fiesen Monstern einfach nur mit möglichst coolen Wummen die Scheisse aus dem Leib ballern. Und wer bietet sich da als Alter Ego mehr an als der knallharte Blondschopf? Richtig, niemand!

Auf die Fresse!

Im Kern ist Duke Nukem Forever ein Shooter der alten Schule. Hier bekommt ihr's nicht mit schlauen Widersachern zu tun, die euch flankieren oder anderweitig aufs Glatteis führen. Nein, hier entscheiden pure Feuerkraft und schnelle Reflexe über Leben und Tod. Ihr müsst auch keine Hellseher sein, um zu wissen, dass im nächsten Raum oder nach einer bestimmten Aktion wieder eine neue Gegnerhorde auf euch einprügeln wird. Nicht in übertriebener Überzahl, aber eben doch mengenmässig so weit im Vorteil, dass ihr schon auf dem zweiten der insgesamt vier Schwierigkeitsgrade stellenweise ordentlich gefordert werdet. Da gibt es die massigen Pig Cops in zwei Varianten. Eine will euch von den Füssen rammen, die andere bedient sich lieber der guten alten Pump Gun, um euch das Licht auszupusten. Mit von der Partie sind natürlich auch wieder Assault Trooper mit Jetpacks und Strahlenwaffen, die fetten Assault Commander, die schwebenden Octabrains, und andere aus dem Vorgänger bekannte Gesellen. Und jeder Gegnertyp bedient sich anderer Kampftechniken. Die Octabrains etwa können Möbelstücke nach euch schmeissen und sogar diverse Explosivprojektile abfangen und an den Absender zurückschicken.

Doch keine Sorge, euer Waffenarsenal ist nicht minder spektakulär. Von der kleinen Pistole über das Ripper-MG bis hin zum Mehrfachraketenwerfer Devastator wird es euch an Metzelmöglichkeiten nicht mangeln. Auch die ausgefalleneren Wummen sind wieder dabei, mit denen ihr die Monster schrumpft und platttretet oder sie einfriert und in kleine Eisstücke zerberstet. Allen gemein ist eine fehlende Sekundärfunktion - old school eben! Lust auf Handarbeit? Dann schnell eine Pille einwerfen und das feindliche Fussvolk mit Superfäusten zu Hackfleisch verarbeiten. Blöd nur, dass ihr im Solomodus nur maximal zwei Waffen gleichzeitig mit euch herumschleppen dürft. Eine Designentscheidung, die kaum einen Sinn ergibt. Realismus? Pustekuchen! Spielbalance? Egal, denn alle paar Meter finden wir eh alternative Knarren. Was soll der Mist also? Diese Erklärung sind uns die Entwickler noch schuldig, denn mehr als eine komplizierte Gängelung können wir darin nicht erkennen.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 18 Jun 2011 @ 00:32
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