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Dying Light: Review

  Personal Computer Playstation 4 

Das Entwicklerstudio Techland hat mit dem Zombiespektakel Dead Island ein durchaus unterhaltsames Videospiel herausgebracht, das jedoch nicht alle Gemüter gleichermassen überzeugen und damit vielerlei Erwartungen nicht erfüllen konnte. Nun bringen die Mannen ein neues Franchise hervor, das in eine ähnliche Kerbe schlägt. Wir haben uns in Dying Light also ein weiteres Mal den Zombiemassen gestellt und verraten euch, ob man mit diesem Titel einen Schritt nach vorne bestritten hat.

Ernste Töne

Wenn es um einen ausufernden Virusausbruch geht, bei dem normale Leute zu seelenlosen Gestalten werden und dann plötzlich nach menschlichem Fleisch gieren, muss es längst nicht mehr um ein neues Resident Evil gehen. In den vergangenen Jahren sind unlängst zahllose Vertreter des Zombiegenres hervorgetreten, und mit Dying Light will Entwickler Techland seinen Platz in diesem Bereich ein weiteres Mal unterstreichen. Sicherlich werden einem auch bei dieser Seuche viele Dinge bekannt vorkommen, doch anders als noch bei Dead Island setzt man bei diesem Abenteuer etwas weniger auf stereotype Charaktere und schlägt ernstere Töne an, die dem Spiel gutstehen und der Atmosphäre damit definitiv zugutekommen.

Der Spieler übernimmt die Rolle des Protagonisten Kyle Crane, der einer ominösen Organisation namens GRE angehört. Bei einem verheerenden Seuchenausbruch in der fiktiven Stadt Harran hat GRE blöderweise wichtige Daten verloren, die es nun wiederzubeschaffen gilt. Dazu muss der Hauptcharakter mitten in das mit Zombies verseuchte Gebiet, das inzwischen von der Regierung abgeriegelt wurde. Daher wird man gleich zu Beginn des Spektakels mittels Fallschirm in die zerstörte Metropole befördert, doch anstatt erste Heldentaten zu vollbringen, wird der Spieler direkt von einigen Untoten gebissen. Zum Glück wird Harran noch von einigen Menschen bevölkert, die noch einen Herzschlag aufzuweisen haben, und ein ebenso positiver Zustand ist die Tatsache, dass es ein Mittel gibt, das die Symptome des Virus zumindest unterdrücken kann.


Somit ist der Bildschirmtod des Spielers erst einmal abgewendet und man bekommt die Möglichkeit, sich bei den Überlebenden zu revanchieren. Das gehört allerdings auch zum Plan von GRE, denn schliesslich vermutet man die wichtigen Daten bei einer der unterschiedlichen Fraktionen, die sich gegenseitig bekämpfen, um an die Versorgungspakete zu kommen, die von der Regierung in regelmässigen Abständen abgeworfen werden. Nach und nach beginnt Crane allerdings an den Motiven seiner Organisation zu zweifeln, weshalb man erst herausfinden muss, was dort wirklich gespielt wird.

Wie bereits erwähnt, wirkt Dying Light deutlich ernster und somit etwas erwachsener als die beiden letzten Titel, die von der Spieleschmiede hervorgebracht wurden. Die Handlung bleibt nachvollziehbar, wenn auch gleichzeitig stellenweise recht vorhersehbar. Das liegt wohl auch daran, dass die Charakterentwicklung eher mau ausfällt und somit nur kleinere Überraschungen auf einen warten. Im Kontext eines Open-World-Spiels funktioniert der Plot aber ganz gut und gibt einem immer wieder Gründe, um die offene Welt zu durchqueren beziehungsweise zu erkunden.

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 16 Feb 2015 @ 17:58
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