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EA Sports MMA: Review

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Mixed Martial Arts, oder kurz MMA, gehört zu den am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt. Besonders die Ultimate Fighting Championship, bekannt unter dem Kürzel UFC, hat weltweit viele Fans gefunden. THQ hat diesen Trend frühzeitig erkannt und mit der Spielserie UFC Undisputed ein solides Produkt geschaffen, welches von Jahr zu Jahr besser wird. Da wundert es nicht, dass auch Electronic Arts ein Stück vom Kuchen abbekommen möchte. Der Konzern schickt dieses Jahr erstmals einen eigenen Vertreter dieser Sportart ins Rennen. Wie gut schlägt sich EA Sports MMA im Vergleich mit der Konkurrenz?

Was ist Mixed Martial Arts?

Im Deutschen bedeutet die Bezeichnung Mixed Martial Arts nichts weiter als Gemischte Kampfkunst. Anders als beispielsweise beim Boxen wird hier also nicht nur ein einziger Kampfstil ausgeübt, sondern diverse Stile treffen aufeinander. Wobei jedoch anzumerken ist, dass die Kämpfer beim MMA grundsätzlich mehrere Kampfsportarten ausüben und trainieren. Gute Beispiele dafür sind Muay Thai und Jiu Jitsu. Im Gegensatz zum Boxen oder Wrestling ist ein Kampf jedoch nicht beendet, wenn der Gegner zu Boden geht oder beide Schultern die Matte berühren. Selbst das Schlagen auf am Boden liegende Kontrahenten ist in einem gewissen Mass erlaubt. Daher wird beim MMA überwiegend zwischen dem Kampf im Stand und dem Bodenkampf unterschieden. Bei letzterem werden besonders oft Haltegriffe angewendet, welche den Kontrahenten zur Aufgabe zwingen sollen. Ein Kampf ist demnach dann beendet, wenn eine Person K.o. geht, aufgibt oder der Ringrichter einschreitet, da sich jemand nicht mehr wehren kann. Da die Kämpfe oftmals blutig verlaufen, gerät Mixed Martial Arts in einigen europäischen Ländern oft in die Kritik. In Amerika hat MMA jedoch bereits den Boxsport abgehängt und erfreut sich grosser Beliebtheit.

EAs Einstieg in die gemischte Kampfkunst

Nach den Fight Night-Titeln versucht Electronic Arts sein Glück im Bereich Mixed Martial Arts. Da dem Spiel die Lizenz der UFC fehlt, müsst ihr euch mit Kämpfern aus anderen Ligen in diversen Gewichtsklassen zufriedengeben. Bekannte Namen gibt es aber trotzdem, denn immerhin dürft ihr beispielsweise in die Rolle von Randy Couture schlüpfen. Schnelle Kämpfe könnt ihr wie immer aus dem Hauptmenü heraus starten und so auf flotte Art und Weise ein paar Gesichter demolieren. Sucht euch dazu einfach einen eigenen Kämpfer samt Kontrahenten aus und schon geht es los. Besonders schön ist die Tatsache, dass diverse MMA-Regeln zur Verfügung stehen. Bei Strikeforce kämpft ihr in einem Hexagon und am Boden sind weder Ellbogen noch Kicks oder Knieangriffe erlaubt. Wählt ihr Unified oder Vale Tudo, sind derartige Angriffe durchaus erlaubt. Ausserdem dürft ihr zwischen normalen Boxringen, achteckigen Arenen und runden Ringen auswählen. Auch auf die Zeit haben die Regeln Einfluss. So kann es also sein, dass ihr eine Runde mit 20 Minuten, drei Runden mit jeweils fünf Minuten oder in anderen Varianten kämpft.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 31 Okt 2010 @ 16:21
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