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EA Sports UFC: Review

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Electronic Arts tritt mit EA Sports UFC jetzt auch in den achteckigen Ring der Mixed-Martial-Arts-Spiele. Ist es der erwartete Blockbuster oder fallen die virtuellen Kämpfer auf die Nase?

Kämpfen unter neuer Flagge

Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Lizenz für Videospiele auf Basis der Ultimate Fighting Championship (UFC) im Besitz von THQ Entertainment. Damals kamen unter dem Namen UFC Undisputed auch mehrere Spiele auf den Markt, die durchaus unterhaltsam waren. Mittlerweile ist die Lizenz jedoch zu Electronic Arts respektive EA Sports übergegangen. Mit EA Sports UFC steht jetzt das Erstlingswerk aus den Händen von EA Sports Canada zur Verfügung. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es an die Qualität der Vorgänger anknüpfen kann.

Auf den ersten Blick stehen die Vorzeichen ziemlich gut. So ist beispielsweise die Auswahl an Originalkämpfern aus der UFC mit insgesamt 97 Athleten erfreulich gross. Darunter befinden sich unter anderem Stars wie die aktuellen Champions Chris Weidman, Jon Jones und Cain Velasquez. Aber auch bereits inaktive Legenden wie Chuck Liddell sind mit von der Partie. Es dürfte daher für jeden Geschmack etwas dabei sein.

EA Sports UFC Bild
Neben schnellen Matches dürft ihr euch alternativ auch an den Karrieremodus heranwagen, bei dem ihr euch zunächst einen eigenen Kämpfer erstellt. Dank GameFace dürft ihr hierbei sogar euer Gesicht auf den neuen UFC-Akteur kleben. Danach ist es eure Aufgabe, vom Nobody zum neuen Superstar aufzusteigen. Das klingt im ersten Moment recht spannend, und immerhin haben die Entwickler von EA Sports Canada bereits bei der Fight-Night-Serie bewiesen, dass sie einen solchen Modus durchaus spannend gestalten können. Nun, bei EA Sports UFC ist das leider nicht der Fall. Ihr klappert relativ zusammenhanglos ein Match nach dem anderen ab, ohne dass dabei so etwas wie Dramatik oder Spannung aufkommt. Klar, es gibt hin und wieder kurze Einspieler, bei denen andere UFC-Stars etwas zum Besten geben. Auch der UFC-Präsident Dana White gibt sich die Ehre. Doch insgesamt gibt es viel zu wenig Abwechslung und schmückendes Beiwerk, um dem Karrieremodus einen zusätzlichen Schub zu verpassen. Darunter leidet auch die Motivation des Spielers, da man auf lange Sicht kaum noch Lust hat, sich von einem Kampf zum nächsten zu schleppen, wenn ansonsten herzlich wenig geschieht. Das hätten die Entwickler definitiv besser machen können.

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Andre Linken

Andre Linken am 04 Jul 2014 @ 19:42
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