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Enslaved: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Nach dem PS3-exklusiven Heavenly Sword bringen die Entwickler von Ninja Theory nun ihr nächstes Werk Enslaved heraus, diesmal auch für die Xbox 360. Folgt GBase auf die Odyssee nach Westen.

Prominenz im Team

Für Enslaved haben sich die Entwickler von Ninja Theory einige bekannte Namen ins Team geholt, die für ein filmreifes Spielerlebnis sorgen sollen. Bekanntester Vertreter ist der Story-Schreiber des Spiels, Alex Garland. Garland schrieb die Vorlage zum Film The Beach und war Drehbuchautor der Filme 28 Days Later und Sunshine. Inszeniert wurde Enslaved von Andy Serkis, der durch seine Rolle als Gollum in den Herr der Ringe-Filmen bekannt wurde. Serkis übernahm auch die Sprechrolle und die Motion-Capturing-Aufnahmen für Monkey, dem Helden des Spiels. Die Geschichte wurde frei von einer uralten Volks-Erzählung aus dem China des 16. Jahrhunderts adaptiert. Die Entwickler haben sich also eine ganz besondere Riege an kreativen Köpfen zusammengestellt, welche die Erwartung an das Spiel auch schon im Vorfeld sehr hoch angesetzt haben.



Die Reise nach Westen

Der Held von Enslaved ist Monkey, ein muskelbepackter Hüne, der vorzügliche, um nicht zu sagen affengleiche Kletterfähigkeiten an den Tag legt. Auch im Kampf ist er mit seinem Energie-Kampfstab nicht zu unterschätzen und in Kombination mit seiner Wolke, einem Energiefeld-Hoverboard, kann er blitzschnell sein. Seine ungewollte Begleiterin Trip ist ein intelligentes Mädchen, deren Stärken im Hacken und Programmieren von Computern liegen. Später im Spiel treffen wir noch auf den Einsiedler Pigsy, der einiges von Maschinenbau versteht und zielsicher mit seinem Scharfschützengewehr von erhöhten Positionen aus Gegner erledigt. Er ist ein Aufreisser und um keinen Spruch verlegen.

Bevor es durch die 14 Kapitel auf die Reise nach Westen geht, findet sich der Spieler als Monkey in einem Sklavenraumschiff wieder. Wie man dort hinkam und was einen draussen erwartet, weiss man vorerst nicht. Sicher ist nur, dass das Raumschiff gerade der Erde entgegentrudelt und man so schnell wie möglich raus sollte. Also geht es los mit kleinen Tutorials, die einem die Grundlagen erklären. Hauptaspekte im Gameplay sind das Klettern und der Kampf mit dem Stock. So prügeln wir gegen Mechs und hangeln uns auf die Aussenseite des Raumschiffes, wo uns dann zum ersten Mal die atemberaubende Welt des Spiels bewusst wird. Eine unglaubliche Fernsicht auf eine postapokalyptische Welt offenbart sich dem Spieler. Das Schiff schürzt auf eine Grossstadt zu, die sich, so wird schnell klar, als New York der Zukunft entpuppt. Die Stadt scheint vor Jahrzehnten zerstört worden zu sein und die einzigen Bewohner sind angriffslustige Mechs. Das wunderschöne an der Stadt und auch an der übrigen Welt, die wir in Enslaved besuchen werden, ist, dass die Natur sich die Welt zurückerobert hat. Grüne Wiesen, bunte Blumen und viele Bäume verpassen der Grossstadtruine eine beeindruckende Ästhetik, an der man sich als Spieler kaum sattsehen kann. Fast wie ein Gemälde wirkt die Welt von Enslaved, dessen Idylle jedoch täuscht.

Bevor wir aber die Reise in diese unbekannte Welt starten, treffen wir auf Trip. Diese zierliche Dame hat sich und unfreiwillig auch Monkey mit einer Rettungskapsel aus dem Schiff gerettet. Nach der harten Landung nutzt sie die Gelegenheit und setzt dem Hünen ein Sklavenband auf den Kopf, das so programmiert ist, dass beim Tod Trips auch Monkey stirbt. So zwingt sie den eigentlich gutmütigen Kämpfer, sie zu ihrer Familie durch die feindliche Welt zu begleiten.

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Stefan Vogel

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Stefan Vogel am 13 Okt 2010 @ 20:36
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