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F.3.A.R.: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Angst ist ein unglaublich beklemmendes Gefühl, wenngleich einen dieser menschliche Instinkt von Natur aus vor Gefahren bewahrt. Oft kann diese Emotion aber auch störend sein und einen an den Freuden des Lebens hindern. Viele Menschen mögen diesen Nervenkitzel jedoch in kleinen Dosen. Nicht ohne Grund gibt es zahllose Filme und natürlich auch Videospiele mit Horrorthematik. Bei Spielen ist es jedoch weitaus schwieriger, diese Emotion aufzubauen, da man natürlich sieht, dass die Szenerie nicht real ist. Daher ist es ein durchaus grosses Kompliment für einen Entwickler, wenn er den Spielern dieses Gefühl näherbringen kann.


Fürchtest du dich?

Videospiele, die sich rund um Angst, Furcht und Horror drehen, sind also wie erwähnt weit verbreitet. Von Resident Evil bis Silent Hill oder gar BioShock hat die Spielerschaft eine breitgefächerte Auswahl. Mit F.E.A.R. kam vor einigen Jahren ein Titel in die Läden, der actionreiche Shooter-Kost mit einem gruseligen Ambiente in Szene setzen wollte. Der damalige Erfolg hat gezeigt, dass dieses Unterfangen durchaus als gelungen bezeichnet werden konnte, schliesslich kam auch ein zweiter Teil in die Händlerregale. Dieser konnte die Emotionen aber nicht mehr ganz so hochkochen lassen wie sein Vorgänger, weshalb die Skepsis beim jüngst erschienenen Titel F.3.A.R. umso grösser war. Dieses Mal war mit den Day 1 Studios jedoch eine andere Spieleschmiede am Werk.



Der Entwickler schickt einen dabei erneut in den Körper des Soldaten Point Man, der nun an der Seite seines übersinnlichen Bruders Paxton Fettel kämpft. Dabei ist die nun schwangere Alma eine grosse Gefahr für die Welt. Das Brüdergespann ist sich jedoch noch nicht sicher, wie man mit der Situation umgehen muss. Daher machen sich beide zu einer weiteren Vergangenheitsbewältigung auf und kämpfen sich bis zu der Firma, die einst die paranormalen Jungs erschaffen hat. Dabei führt der Titel den Spieler immer wieder zu bereits bekannten Orten beziehungsweise Charakteren, die weitere Geheimnisse lüften. Wer die ersten Teile nicht gespielt hat, wird sicherlich grosse Probleme haben, dem Plot von F.3.A.R. zu folgen. Der dritte Teil der Serie führt die Geschichte nämlich konsequent weiter, ohne dabei grossartig die Geschehnisse der Vorgänger zu erklären. Es wird zwar auf das Vergangene eingegangen, doch Neulinge werden schnell im Dunkeln tappen und nicht wissen, worum es eigentlich geht.

Stimmungsvolle Höchstleistungen?

Angst und Schrecken sind aber immer noch eine wichtige Angelegenheit bei F.3.A.R., denn der Name soll ja schliesslich auch Programm sein. Doch haben es die Entwickler geschafft, erneut ein gruseliges Ambiente zu erschaffen, das genug Raum für die eigene Vorstellungskraft bietet? Diese Frage muss leider verneint werden. F.3.A.R. setzt seinen Fokus deutlich actionorientierter als noch seine Vorgänger und verspielt sich damit die Chance, zu einem echten Schocker zu avancieren. Natürlich wurden entsprechende Situationen eingebaut - teils sogar zufallsgeneriert, sodass bei jedem Spielen ein neuer Effekt entsteht. Diese potenziellen Gruselmomente kommen plötzlich, sind meist voller Blut und mit irritierenden Bildern behaftet. Man ertappt sich aber viel zu selten dabei, wirklich erschrocken zu sein oder eine innere Bedrängnis zu fühlen. Schade, denn genügend Möglichkeiten dazu hätte F.3.A.R. durchaus gehabt. Daher ist es auch eher unverständlich, wieso ein Grossteil des Titels in viel zu hellen Strassenschluchten spielt, in denen sich eine Vielzahl an Gegnern tummelt.

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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 20 Jul 2011 @ 11:14
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