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F1 Race Stars: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Die momentanen Geschehnisse rund um Sebastian Vettel, der den Weltmeistertitel ein weiteres Mal geholt hat, und dem designierten Altmeister Michael Schumacher, der nun seine Karriere beenden wird, treiben den Formel 1-Sport in so manche Schlagzeile. Die Stars der Szene haben zum Teil eine bewegende Vergangenheit hinter sich und versuchen Jahr um Jahr erneut ihr Glück in der Königsklasse. Viele haben ihre Anfänge im Bereich des Kart-Sports bestritten und sind dann allmählich aufgestiegen. Publisher Codemasters wagt zwar keinen ganz ernst gemeinten Blick zurück, setzt die Rennprofis aber doch in Karts oder eher gesagt in Miniaturversionen der Boliden, um sie damit gegeneinander antreten zu lassen. Ist diese Idee mit F1 Race Stars gelungen?

Profis auf Abwegen

Nachdem Codemasters vor einiger Zeit das Videospiel zur aktuellen Formel 1-Saison herausgebracht und damit ein durchaus nettes Rennspiel dargeboten hat, ist nun F1 Race Stars an der Reihe. Doch was verbirgt sich hinter dem Titel? Etwa eine Simulation, die in einer anderen Rennklasse spielt? Nein, dieses Mal versucht sich der Publisher am Genre der Funracer, das momentan eine Art Hochsaison erlebt. Damit stellt sich der Titel in direkte Konkurrenz zu Mario Kart und anderen Konsorten. Ein entscheidender Unterschied besteht jedoch in der Lizenz des Formel 1-Rennsports, die in allererster Linie dazu genutzt wurde, um reale Profis in das Videospiel zu befördern. Daher darf man sich in die Miniboliden von Alonso, Vettel, Schumacher und all den anderen bekannten Akteuren setzen.



Die Figuren wurden bewusst überzeichnet und sehr karikaturistisch angehaucht. Übergrosse Köpfe auf schmächtigen Körpern sind daher die Folge, wobei man die Charaktere immer noch sehr gut den realen Vorbildern zuordnen kann. Alternativ kann man sogar mit seinem eigens erstellten Avatar an die Startlinie rücken. Ob einem der Stil gefällt, ist jedoch eine andere Frage und bleibt letztlich dem eigenen Geschmack vorbehalten. Die kleinen Rennwagen nutzen darüber hinaus ebenfalls die Lizenz. Daher sind die gewohnten Teams wie Red Bull und Ferrari vorhanden und nutzen die entsprechenden Lackierungen. Ansonsten sehen die kleinen Fahrzeuge allesamt sehr gleich aus und bieten nur wenig optische Abwechslung. Allerdings bringt die Wahl des Teams unterschiedliche Boni mit sich. So kann sich zum Beispiel die Nutzung des Windschattens verbessern.

Im Menü von F1 Race Stars angekommen, bleiben einem mehrere Alternativen offen. Wer nur eine schnelle Runde absolvieren und keinerlei grossen Verpflichtungen nachgehen möchte, kann einfach ein schnelles Spiel starten und gegebenenfalls auch Freunde hinzuziehen. Bis zu vier Teilnehmer können nämlich auch an einer Konsole der Rennfreude frönen, so wie es bei einem Funracer dieser Gattung auch sein sollte. Alternativ wartet ein Online-Modus auf die Spieler, an dem dann sogar bis zu zwölf Personen teilnehmen können. Um ein wenig Gas zu geben, stehen also gewohntermassen genügend Möglichkeiten bereit. Doch wie sieht es ansonsten mit dem Tiefgang aus?

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 28 Nov 2012 @ 20:38
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