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FIFA 13: Review

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Ihr denkt bei Fummeln, Latte, Seitentausch, O-Beine, Pressing, Zweikampf oder Freistoss nicht ans Liebesspiel, sondern an Fussball? Dann seid ihr hier richtig und möglicherweise auch langjährige Fans der FIFA-Reihe. Dieses Jahr dreht EA Sports nur wenig an den Stellschrauben seiner Fussballsimulation; diese Feinheiten lassen das Erlebnis auf dem Platz aber durchaus ansehnlicher und spannender werden.

Ballannahme heisst jetzt "1st-Touch-Control"

Dabei gibt es auf den ersten Blick gar nicht so viel Neues zu entdecken. Optisch gleichen Menüaufbau und auch das Geschehen auf dem Platz dem Vorgänger doch sehr. Und doch: Bereits nach wenigen Momenten spürt man eine der Neuerungen, denn mit der von EA so genannten "1st-Touch-Control" ist die perfekte Ballannahme bei den Kickern nun dahin. Ein zu scharf gespielter Ball wird da auch gerne mal verstolpert oder schlampig angenommen, so dass die Verteidiger eingreifen und den Ball erobern können. Damit gewinnen die Matches eindeutig an Dynamik, wogt der Spielfluss mehr hin und her, als es in FIFA 12 der Fall war. Die Automatismen der Pässe sind passé - egal, ob Steilpass oder kurzes Anspiel auf den Nebenmann, alles muss nun eine Spur genauer vorgegeben sein. Allerdings kam es uns im Testverlauf etwas zu häufig vor, dass selbst Kicker auf Weltklasseniveau den Ball etwas zu häufig verspringen liessen. Doch vielleicht war das auch nur ein subjektiver Eindruck aus den gespielten Matches.

Mit Schultertasten-Unterstützung kann man jedoch die Ballannahme besser hinbekommen, und speziell das Mitnehmen des Balles funktioniert nun einen Tick leichter, so dass man vor allem beim Angriff eines Gegenspielers mit einer geschickten Bewegung diesen direkt ins Leere laufen lassen kann. Ebenso fällt das Abschirmen des Balles leichter, was vorrangig daran liegt, dass sich Akteure mit mehr Masse nun auch sichtbar gegen leichtere Kollegen durchsetzen können. Bei einem Laufduell zwischen Robert Lewandowski und Philipp Lahm kann da der grössere und schwerere Pole das Duell mal leicht für sich entscheiden.



Die KI reagiert aufmerksamer, was sowohl für die eigenen Mannen als auch für die Gegenspieler gilt. In der Offensive werden nun gezielt Räume angelaufen und nicht mehr nur angezeigt, dass man laufen würde. Erfreulich dabei ist, dass Abseitssituationen von den Angreifern möglichst gemieden und dass sogar auch mal Umwege in Kauf genommen werden, um wieder für euch anspielbar zu sein. Im Gegensatz zum direkten Konkurrenten PES 2013 könnt ihr jedoch die Richtung des Passempfängers nicht vorgeben, ihr müsst also mit dem Laufweg der KI schon vorliebnehmen. Zumindest beim Anspielen in die Spitze durch die Mitte sind diese Laufwege jedoch gut gewählt. Bei den Angriffen über die Flanken wünscht man sich hingegen ständig, dass der Mitspieler auch mal entgegenkommt oder aber den Weg in die Mitte suchen würde, um mehr Möglichkeiten zu haben, als nur stumpf an die Linie für die Flanke in den Strafraum zu laufen.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 04 Okt 2012 @ 20:40
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