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FIFA Street: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Mit der FIFA Street-Serie konnte man in der Vergangenheit schon so seine Probleme haben. Merkwürdige Gameplay-Elemente, eine Ballphysik zum Davonlaufen, Torhüter-KI mit Ambitionen für die Bambini-Ligen, und weitere Nervfaktoren kosteten den Titel wertvolle Wertungspunkte. Aber seltsam, die DVDs wurden dennoch ständig bei Spielabenden mit Freunden ins Laufwerk geworfen, und unter grossem Gejohle machte der Strassenkick dann plötzlich eine Menge Freude. Nun, vier Jahre nach dem letzten Teil, wagt EA Sports einen Neuanfang.

Und Fussball ist immer noch wichtig!

Fussball ist hierzulande eine der beliebtesten Sportarten bei Gross und Klein. Egal, ob draussen auf dem Hof, auf dem Sportplatz oder im Schulunterricht: überall wird vor das runde Leder getreten. Selbst der früher noch ungeliebte Hallenfussball ist mittlerweile für viele unterklassige Mannschaften zum Pflichtprogramm geworden. Abgefahrene Tricks bekommt man dabei zwar selten zu sehen, dennoch gehören sie zum guten Ton eines jeden Turniers, eines jeden Schulhofkicks.

Diesem grundsätzlich zwar unrealistisch aussehenden, weil zu perfekt ablaufenden Fussball hat sich EA Sports von jeher mit der FIFA Street-Reihe verschrieben. Hier gibt es keine grossen grünen Fussballfelder, sondern recht übersichtliche Hinterhofplätze mit gekünstelten Toren, Zäunen und Häusern ringsherum. Unter Autobahnbrücken wird mit dem Ball jongliert, per Hackentrick auf unterschiedlich grosse Tore geballert, sowie in Hallen mit euren unterschiedlich grossen Teams angetreten. Sogar kleine Stadien samt Tribünen sind diesmal enthalten, die Atmosphäre aufkommen lassen.

Neben bekanntem Strassenkick beim 4-on-4 oder 5-on-5 tretet ihr auch bei Futsal-Events an, bei denen es keine Bande, dafür aber Schiedsrichter gibt. Witzig sind die Pannas-Wettbewerbe, bei denen ihr möglichst oft eure Gegner tunneln müsst, um dann die so gesammelten Punkte nach einem Torerfolg einzuheimsen. Der Spielmodus "Letzter Mann" erklärt sich hingegen fast von selbst: Nach jedem Torerfolg wird der Torschütze aus dem Spiel genommen. Diese Matches sind jedoch nicht ganz so prickelnd geraten, da es meist in einer 1:2-Situation endet.

Tricks in der Offensive auf dem Spielfeld geben euch gewohntermassen Style-Punkte, die am Ende eines Spiels abgerechnet und euch schliesslich für euren Charakter und sämtliche andere Mitspieler gutgeschrieben werden. Wie bei einem Rollenspiel investiert ihr dann Punkte in den Erwerb von Spezialfähigkeiten, Tricks und die Attribute eurer Kicker. Das Prinzip funktioniert hier ähnlich wie bei anderen Spielen der Street-Reihe, allerdings dauert es schon einige Zeit, bis ihr euer Team komplett aufgewertet habt, und es geschieht regelmässig, da die Stufenaufstiege in kurzen Abständen passieren.

Eine automatisierte Stufenaufstiegsoption, in der man den Fokus vielleicht noch festsetzten könnte, wäre da sehr wünschenswert. Zunächst einmal jedoch müssen ein Teamlogo, ein Teamname und natürlich zusätzliche Mitspieler her. Diese dürft ihr anfangs kostenlos aus einem sehr eingeschränkten Spielerpool auswählen, wobei jeder Spieler eine Gesamtwertung in Form einer Prozentwertung besitzt. Nach interessanten Duellen könnt ihr weitere Kicker in euren Kader aufnehmen. In unserem Team hatten wir netterweise Jürgen Klopp im Team, den Trainer der Borussia aus Dortmund.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 28 Mrz 2012 @ 19:18
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