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Fallout - New Vegas: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Die Menschheit im Kaninchenbau
Das Selbstbild der Menschheit ist schon beachtlich: Sie geht davon aus, dass sie selbst einen atomaren Vernichtungskrieg schon irgendwie überleben wird und sich mit der verstrahlten Umwelt in irgendeiner Weise arrangieren wird. In der Fallout-Saga wird schon seit diversen Fortsetzungen das Szenario nach dem grossen Knall durchdacht. Der Teil der Bevölkerung, der genügend Glück hatte, konnte sich in einem der unterirdischen Bunker verkriechen, die in der Spieleserie als "Vault" bekannt wurden. Als die Umstände auf der Erdoberfläche wieder mit menschlichem Leben vereinbar wurden, krochen sie aus der Sicherheit der Schutzvorrichtungen heraus und begannen mit dem Wiederaufbau.

Der Überlebenskampf ist jedoch ungleich härter als in der Zeit vor dem Krieg. Mittlerweile sorgen mutierte Menschen und Tiere für reichlich Unsicherheit auf dem Planeten. Da sich der Mensch selbst sein grösster Feind ist, gesellen sich auch noch zu allem Überfluss plündernde Banditen zur eh schon grossen Feindesliste der Überlebenden. Ausserdem ist an einigen Ecken die Strahlung nach wie vor hoch genug, um den Nuklear-Nomaden gefährlich werden zu können. Glücklicherweise gibt es auch ausreichend Medikamente, um Strahlenkrankheiten zu behandeln, oder Drogen, um Ausfallerscheinungen zumindest für einen bestimmten Zeitraum in Zaum zu halten. Aber wie es beim Drogengebrauch so üblich ist, droht bei häufigem Griff zum Stoff eine handfeste Sucht.

Die Wüste lebt... noch!
Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen? Dafür muss man ein wenig ausholen und die alternative Zeitlinie beachten, die sich irgendwann in den 1950ern entsponnen hat. Damals haben es die USA und China tatsächlich fertiggebracht und sind mit ihrem nuklearen Waffenarsenal aufeinander losgegangen. Dass dabei weltweit alle Zivilisationen zerlegt wurden, liegt auf der Hand. Seinerzeit glaubte man ja auch noch nicht daran, dass das Ausmass der Zerstörung mehrere hundert Jahre andauern würde. Das Flair dieser Epoche umweht demzufolge auch immer noch die kaputte Welt, in der sich die RPG-Helden der Fallout-Saga bewegen: "Duck and Cover" ist nach wie vor die Devise, wenn eine Atombombe in der direkten Nähe explodieren sollte - wahrscheinlich sollen Sonnenbrillen und eine über den Kopf gestülpte Papiertüte vor den Auswirkungen der Katastrophe schützen.



Wo der dritte Fallout-Teil die Spielfigur von der Geburt an begleitet, ist der Einstieg in Fallout - New Vegas deutlich konventioneller ausgefallen. Als Kurier sollen wir ein Paket an einem Lackaffen in Anzug ausliefern. Pech nur, dass wir zur falschen Zeit am falschen Ort landen. Der Empfänger knallt uns nämlich unvermittelt über den Haufen und lässt uns sterbend im radioaktiven Sand der Mojave-Wüste zurück. Wenigstens wurde die Fracht ordnungsgemäss abgeliefert. Bevor wir aber das Zeitliche segnen, werden wir vom örtlichen Doktor wieder aufgepäppelt und fit für das anstehende Abenteuer gemacht. Das Ziel der Mission: Klar, wir wollen den Anzugtypen stellen, Antworten aus ihm herausholen und Licht in die Verschwörung bringen.

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Martin Weber

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Martin Weber am 08 Nov 2010 @ 14:17
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