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Fracture: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Zitat Wikipedia: "Eine Fraktur wird im medizinischen Bereich als eine Unterbrechung der Kontinuität eines Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke mit oder ohne Verschiebung bezeichnet." Doch warum sollte das Spieler interessieren? Lucas Arts dürfte sich mit diesem Thema auseinander gesetzt und es in die Videospielewelt integriert haben. Nur, dass ihr dem Erdboden Frakturen zusetzt und nicht euch selbst! Ob das Terraforming-Feature in der harten Welt der Spieler für Furore sorgen kann, erfahrt ihr in unserem Test!

Wer sich speziell mit Action- oder Ego-Shootern beschäftigt hat, dürfte schon so gut wie alles kaputt geschossen, in die Luft gejagt oder ganze Häuserkomplexe in Trümmer gefetzt haben. Teure Forschungsanlagen des Umbrella-Konzerns wurden in Grund und Boden gestampft, ganze Planeten im Halo-Universum mussten von fiesen Aliens gesäubert werden, und Mecha-Kühe schickten wir schrottreif in die Deponie. Aber in nur wenigen Titeln durften wir die Umgebung deformieren. Die Schöpfer der Star Wars-Spiele setzen diesem Umstand mit ihrem neuesten Werk ein Ende. In Fracture dürft ihr zum ersten Mal auch dem Erdboden den Krieg erklären. Auch wenn es hauptsächlich um unkonventionelle Action geht, macht gerade das Herumspielen mit dem Erdreich viel Spass und eröffnet euch neue Wege!

Doch schreiten wir jetzt einmal zur Geschichte, die sich hinter Fracture verbirgt. Eigentlich ist sie ganz seicht, aber nicht ganz uninteressant. Wie hätte es auch anders sein können, dreht sich wieder einmal alles um die Vereinigten Staaten von Amerika. Das Land ist quasi auserwählt für epische Schlachten und verheerende Katastrophen. Nach einer langen Dürre haben sich die Ost- und Westküste richtig schön zerkracht. Um die letzten Ressourcen findet nun ein erbitterter Kampf statt, und ihr befindet euch als Soldat der westlichen Armada mittendrin. Das Besondere an den Schauplätzen ist, dass sie an die reale Welt angelehnt sind, aber fiktiv dargestellt werden. So kämpft ihr euch euren Weg durch den trockenen Meeresgrund unter der Golden Gate Bridge frei oder versucht in Washington, zum zerstörten Weissen Haus zu gelangen. Das Spiel wurde in zwölf recht lineare Kapitel unterteilt, die alle nach dem gleichen Schema aufgebaut sind: Durchforstet das Areal, beseitigt alle Gegner und erfüllt die vorgegebenen Aufgaben.

Euren Recken steuert ihr stets aus einer Verfolgerperspektive durch die Levels. Auf Knopfdruck geht euer Elitesoldat sofort in die Hocke, vollführt einen waghalsigen Sprung oder lädt eine seiner zahlreichen Waffen nach. Ihr müsst euch jederzeit mit der verfeindeten Partei, den Pazifikanern, herumschlagen. Die sind meist mehr oder weniger stark bewaffnet und kennen kein Pardon. Die meiste Zeit feuern sie mit normalen MGs, Lasern oder Raketenwerfern auf euch, die ihr euch beim Ableben eurer Feinde auch selbst krallen könnt. Abgesehen von den zahlreichen Wummen erhaltet ihr je nach Mission abgefahrene Schussapparate. Mit der schwarzen Witwe zum Beispiel könnt ihr bis zu sechs explosive Zünder an die gewünschten Stellen anbringen und sie dann rasend schnell nacheinander hochgehen lassen. Mit einer anderen Waffe hingegen könnt ihr ein magnetisches Feld erzeugen, das schwere Gesteinsbrocken anzieht und danach mit voller Wucht auf eure Widersacher schleudert. Sieht nicht nur cool aus, sondern ist auch effektiv!

Fracture
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 19 Okt 2008 @ 00:48
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