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Ghost Recon - Future Soldier: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Das ist also die Zukunft des Krieges: Umherschwirrende Miniroboter registrieren Feindeinheiten, Gegner und Ziele projiziert uns die Augmented-Reality-Brille direkt vor die Netzhaut, und Soldaten werden dank Hightech-Anzügen nahezu unsichtbar. So zumindest stellen sich die Entwickler von Ubisoft Paris futuristische Militäroperationen vor. Immerhin: In Ghost Recon - Future Soldier werden die vier US-Streitkräfte zum ersten Mal ihrem Namen gerecht. Wie ein Geist fegen wir übers Schlachtfeld. All der technische Schnickschnack kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Serie endgültig von ihren Wurzeln gelöst und eine neue Richtung eingeschlagen hat - aber trotzdem höllischen Spass macht.

In Ghost Recon - Future Soldier müssen mal wieder die berühmt-berüchtigten Ghosts ausschweifen, weil eine fiktive Terrororganisation mit Atomsprengköpfen herumhantiert und Waffenlieferungen über den gesamten Globus streut. Eine US-Spezialeinheit kann den hochexplosiven Konvoi zwar in Südamerika stellen, fällt aber selbst einer Detonation zum Opfer. Unsere vier Geister sollen die Drahtzieher ausfindig machen, die verbleibenden Waffen sichern und alle Involvierten ausknipsen - und das am besten unbemerkt. Wir können verstehen, wenn dem einen oder anderen schon nach dem zweiten Satz die Augen zugefallen sind. Ubisoft weicht nämlich auch im neuesten Serienteil nicht vom bekannten Terroristen-bedrohen-den-Weltfrieden-Einerlei ab und liefert eine schnarchöde Politikgeschichte rund um russische Milizen ab, wie sie nur Bestsellerautor Tom Clancy höchstpersönlich unterschreiben würde.



Die Action-Taktik-Waage hält Balance

Dementsprechend hölzern sind auch die gelegentlichen Videosequenzen geraten, die mit einer Mischung aus Nachrichtensendungen, Teambesprechungen und Szenen aus der Egoperspektive die Handlung vorantreiben. Während der insgesamt zwölf recht langen Missionen verschlägt es uns in die unterschiedlichsten Schauplätze. So schleichen wir etwa zu Beginn in Bolivien, infiltrieren später einen Frachtkahn im europäischen Nordmeer und robben schliesslich durchs kahle Unterholz der russischen Taiga. Währenddessen bekommen wir es hin und wieder mit Naturgewalten und überraschenden Wendungen zu tun. Vor allem der infernalische Wüstensturm, der uns in einem afrikanischen Gefangenenlager die Sicht raubt, bleibt im Gedächtnis. Das war's aber auch schon - derlei Höhepunkte sehen wir im Spiel leider viel zu selten.

Dafür wurden die Einsätze genretypisch packend inszeniert, nicht zuletzt, weil wir allerhand Hightech-Gadgets einsetzen dürfen. Mit einer fliegenden Drohne etwa verschaffen wir uns einen Überblick über Anzahl und Standort unserer Feinde, die wir anschliessend mit einer Sensorgranate markieren und peu à peu mit einem gezielten Kopfschuss schlafen legen. In Gebäuden und schlecht einsehbaren Strassenschluchten hingegen kommt die Magnet- beziehungsweise Wärmesicht zum Einsatz, mit der wir unsere Kontrahenten selbst durch dickste Mauerwände erspähen. Diese Art der Feinderkennung ist in Ghost Recon - Future Soldier essentiell, denn obwohl wir auch mühelos durch Holzfassaden und Fahrzeuge schiessen und die meisten Gegner mit kontrollierten Schussfolgen niedermähen können, spielt lautloses und überlegtes Vorgehen eine grosse Rolle.

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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 28 Mai 2012 @ 07:28
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