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Hellboy - The Science of Evil: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Ein neuer Film, ein neues Spiel - das trifft für nahezu alle Comicverfilmungen zu, und da ist Hellboy mit Science of Evil auch nicht anders. Wie der Name jedoch verrät, ist hier die Hintergrundhandlung eine ganz andere als beim mit The Golden Army untertitelten Streifen. Für gewöhnlich bedeutet eine andere Handlung für das Begleitspiel fast nur Gutes, kann man sich als Entwickler dann doch erzählerische Freiheiten und dergleichen erlauben. Warum das bei The Science of Evil ganz anders ist und auch Fans des Höllenbuben um dieses Spiel einen grossen Bogen machen sollten, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Handlung?

Der neueste Hellboy-Teil zum Selberzocken hält sich nicht grossartig mit Handlung und dergleichen auf, sondern stürzt den Spieler direkt in die Schlacht. Anfänglich mag noch der Eindruck entstehen, dass es sich hierbei lediglich um den Prolog für eine grössere Hintergrundgeschichte handeln könnte, wenn Hellboy durchs Unterholz irgendwo in den Karpaten prescht.

Direkt nach dem ersten Level wird jedoch schnell klar, dass auch in den grösstenteils solide animierten Zwischensequenzen nicht mehr viel Information aufgeboten wird und das, was man sieht, tatsächlich das ist, was man kriegt, nämlich eine sehr hanebüchene Story. Nach den Missionen geht es nicht etwa auf ein Schwätzchen mit den Kollegen ins New Yorker Hauptquartier zurück, sondern gleich Knall auf Fall in den nächsten Auftrag, ohne dass eine besondere Überleitung oder gar ein roter Faden geboten wird.

Spielerisches

Hellboy soll lediglich Areal um Areal von untoten Höllenkreaturen befreien, ohne dass irgendeine grössere Motivation hierfür genannt wird. Gewissermassen mag das auch akkurat in der Darstellung sein, arbeitet der rote Hüne doch für eine Abteilung des amerikanischen Geheimdienstes und ist somit mehr oder minder Beamter. Viele andere Spiele sind da auch ähnlich, siehe God of War oder Painkiller. Vor allem Painkiller hat wohl Pate gestanden, verdrischt man doch oft vor okkulten Hintergründen Monsterscharen, bis die Flut versiegt und sich ein Tor öffnet, wo das gleiche wieder von vorne losgeht.

Knopf im Finger

Das Kampfsystem erinnert hingegen doch eher an God of War, kann an diesen aber bei weitem nicht heranreichen, noch nicht einmal ansatzweise. Bei The Science of Evil ist alles eine Frage des korrekten Button-Mashings, so etwas wie Taktik, Kombos oder verschiedene Waffen gibt es nicht. Die Pistole für Distanzangriffe und eine Angriffstaste, mehr braucht man nicht. Zwar lassen sich Kombos auslösen, aber diese sind grösstenteils sinnfrei, weil einzelne, schnellere Angriffe doch meist effektiver sind. In der Zeit, wo die Animation für einen verheerenden Finishing Move abgelaufen ist, hat man den gleichen Gegner meist schon mit mehreren kleinen, schnellen Schlägen weichgeklopft.

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Wille Zante

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Wille Zante am 28 Okt 2008 @ 08:33
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