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How to Survive: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Im medialen Bereich lassen sich immer wieder einige interessante Trends erkennen. So folgt phasenweise eine Jugendbuchverfilmung auf die nächste. Oder diverse Comichelden locken Scharen von Leuten mit ihren Superkräften in die Lichtspielhäuser oder vor die heimische Unterhaltungselektronik. Doch durch regelmässige und masslose Ausschlachtung diverser Trends, sind viele zuvor noch interessante Thematiken aufgrund von Übersättigung schnell wieder auf dem absteigenden Ast. Doch kein Problem für die findige Industrie, denn in der Kiste für vergangene Erfolgsgaranten ist schnell mal wieder etwas herausgekramt und erneut durch den Fleischwolf gedreht - so auch aktuell. Nach zufriedenstellenden Einspielergebnissen von Warm Bodies, World War Z und dem grossen Erfolg der Serie The Walking Dead scheint adäquater Ersatz für die schnell uninteressant gewordenen Glitzervampire des Vorgänger-Hypes gefunden zu sein: Zombies! Auch 505 Games wirbt für seinen aktuellen Arcade-Titel How to Survive mit satter Zombie-Action und knallhartem Überlebenskampf. Ob der Titel seine knapp 14 Euro wert ist, erfahrt ihr in unserem Test!

Leitfaden zum Einschlafen

Ein Notsignal, ein Hilferuf, ein Absturz. Nachdem unser Flieger aus unerfindlichen Gründen vom Himmel gestürzt ist, finden wir uns auf einer - wie könnte es auch anders sein? - zombieverseuchten Insel wieder. Zu Beginn dürfen wir wählen, ob wir unseren Überlebenskampf mit einem guten Schützen, einer agilen Cheerleaderin oder einem grobschlächtigen Nahkämpfer bestreiten wollen - von den Beschreibungen sollte man sich jedoch nicht beirren lassen. Da sich die Charaktere bis auf wenige unterschiedliche Verteilungen in den Statuswertungen identisch spielen, ist die Wahl eigentlich eher kosmetischer Natur. Egal, für wen wir uns entscheiden, starten wir also mit den gleichen Grundvoraussetzungen ins Spiel.

How to Survive Bild
Sofort bekommen wir von einem anderen Überlebenden die erste Waffe in Form eines Holzstocks und eine erste Hol-und-bring-Aufgabe (aus denen das komplette Spiel zu bestehen scheint) von ihm zugeteilt und werden in die Grundmechaniken des Spiels eingewiesen. Auf unserem Weg über die als extrem gefährlich deklarierte Insel, stolpern wir auch in regelmässigen Abständen über kleine Handbücher, die mit gezwungenem Witz, völlig diametral zum bemüht ernsten Grundtenor des aussichtslosen Überlebenskampfes in völliger Isolation mit zahlreichen Untoten, mit comichaften Zeichnungen und billigem Humor über das Spielprinzip aufzuklären versucht. Leider ist eben dieses Spielprinzip so simpel gestaltet und selbsterklärend, dass die permanenten und ausführlichen Erläuterungsversuche den so schon zähen Spielfluss eher stören, als ihn mit Tipps und Ausführungen zu bereichern.

Das Grundprinzip des Spiels ist dabei ebenso simpel wie einschläfernd. Aus der Vogelperspektive steuern wir unseren Charakter über die Inseln, vermöbeln dabei mit Stock, Machete oder Ähnlichem Heerscharen von herbeieilenden Zombies und sammeln im Auftrag unserer Nicht-Spieler-Kollegen vermeintlich zum Überleben essentielle Ressourcen, die über den Inseln verteilt liegen. Die Gestaltung der Areale ist unserem Entdeckertrieb dabei leider nicht sonderlich förderlich. Die Gebiete entpuppen sich als triste, sehr linear gehaltene Minilabyrinthe, dessen Gänge man einfach nur strikt abrennen muss, um von A nach B zu gelangen - und so haben wir meist innerhalb weniger Minuten das erforderliche Objekt aus den Klauen einer Zombiearmee geborgen und dürfen uns sofort wieder auf die Suche nach dem nächsten begeben. Wobei das Wort "Suche" bei der Offensichtlichkeit und permanenten Redundanz der Erforderlichkeit irgendwie deplatziert wirkt.

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Jessica Rehse

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Jessica Rehse am 04 Nov 2013 @ 10:24
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