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Hunted - The Demon's Forge: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Der Plan war simpel: Hunted - Schmiede der Finsternis sollte gepfefferte Action-Kämpfe mit Rollenspielanleihen ins düster-morbide Mittelalter verfrachten. Der Entwickler inXile Entertainment versprach sich so ein spassiges Zweispielerabenteuer. Nun, der Kooperativmodus hat's ins Spiel geschafft. Aber der Spass blieb auf der Strecke.

Hunted - Schmiede der Finsternis ist eines der Spiele, die uns arglistig täuschen. Am Anfang funkelt es wie ein Diamant: Hübsche Grafik, atmosphärische Kulissen und zwei Helden, die konträrer nicht sein könnten. Doch im Laufe der Zeit offenbaren sich Gameplay-Schwächen, die jeglichen Spielspass im Keim ersticken. Nach der Euphorie über den Kooperativmodus, der sogar mittels geteiltem Bildschirm vor einer Glotze funktioniert, versumpft Hunted in müden Kämpfen und spielerischer Ideenarmut.

Müder Schnetzler

Schon der Story-Autor scheint Schlafsterne im Tee gehabt zu haben. Die beiden Söldner Caddoc und E'lara kämpfen sich durchs von Hunger und Armut gezeichnete Mittelalter. Dabei stossen sie auf mysteriöse Wesen, die alle Bewohner Dyfeds entführen. Weil die beiden im Unterschlupf des Feindes Goldtaler wittern und bei Rettung der Bürgermeistertochter zusätzlicher Ruhm winkt, machen sich Caddoc und E'lara auf die Reise. Eine sehr lange Reise, denn obwohl zwischen der Einstiegssequenz und dem Finale mindestens zwölf Stunden vergehen, kommt die Handlung nicht ein Müh vorwärts. Aufs Wesentliche runtergebrochen hetzen wir ständig nur grauen Gestalten hinterher, die ihre Geiseln in Käfige pferchen oder an Holzpfähle zimmern.



Besagte graue Gestalten sehen wir aber nicht nur von hinten, sondern in den unzähligen Kämpfen auch von vorne. Allerdings blicken wir dabei stets in Klongesichter: Hunted unterscheidet nur zwischen drei Gegnertypen, die uns das Spiel immer und immer wieder vor den Latz wirft. So wehren wir uns in düsteren Gemäuern gegen Skelette und Spinnen, wohingegen uns in Aussenbereichen die Wargar auflauern. Flinke, aber mit Dummheit gestrafte Mutanten, die einem Herr-der-Ringe-Streifen entliehen sein könnten. Klar, die Gegner kommen mitunter in abgewandelten Varianten daher und zappeln mal mit einer Axt und mal mit Pfeil und Bogen vor uns herum. Schlussendlich ändert das aber nichts an der in Dyfed vorherrschenden Artenarmut.

Hunted - The Demon's Forge
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Mirco Kaempfer


Hunted---The-Demons-Forge
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Mirco Kaempfer am 06 Jul 2011 @ 17:38
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