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IL-2 Sturmovik: Birds of Prey: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Was machen eigentlich wahre Fans von Flugzeugen und epischen Luftschlachten so in ihrer Freizeit? Manche mögen sich Reportagen im Fernsehen anschauen, andere lesen etwas über diverse Schlachten. Einige jedoch, so wie wir und ihr, die ihr das hier lest, werfen sich direkt ins virtuelle Getümmel und versuchen nachzuspielen, was die Geschichte bereits geschrieben hat: Spannende, atemberaubende und adrenalinlastige Luftkämpfe. IL-2 Sturmovik: Birds of Prey möchte nun genau diese Szenarien ins heimische Wohnzimmer bringen.

Auge um Auge

Freunde moderner Flugsimulationen sind es gewohnt, ihre Gegner aus der Ferne auszuschalten. Die Auswahl an tödlichen Raketensystemen ist enorm, so dass die eigene Bordkanone zum reinen Notfallinstrument degradiert wird. Erfrischend anders hingegen zeigt sich da IL-2 Sturmovik: Birds of Prey, welches den Spieler zurück in den Zweiten Weltkrieg schickt. Wo andere Titel bereits sämtliche Bodenoffensiven ausgiebig durchgekaut haben, dürft ihr euch hier nun in die Lüfte schwingen und zeigen, was die Jungs oberhalb der Häuserdächer so auf dem Kasten haben.

Bevor ihr so richtig mit der Kampagne loslegen könnt, müsst ihr euch jedoch durch drei kurze Trainingsflüge manövrieren. Dort bekommt ihr die Grundlagen des Fliegens und weitere nützliche Dinge erklärt, selbstverständlich auch das Schiessen. Wer möchte, kann im Anschluss daran von ruhenden Wetterballons direkt in die Arcade-Kampagne wechseln und es mit echten Gegnern aufnehmen. Spielt ihr das Training jedoch weiter, könnt ihr die Schwierigkeitsgrade Realistisch und Simulator freispielen. Es mag zunächst zwar albern erscheinen, dass bestimmte Schwierigkeitsgrade erst freigeschaltet werden müssen, doch spätestens beim entsprechenden Training wird klar, dass diese Regelung durchaus ihren Sinn hat.

Die Wahl des Spielmodus sollte bei diesem Spiel gut überlegt sein. Habt ihr noch nie zuvor eine waschechte Flugsimulation gespielt, ist der Arcade-Modus genau die richtige Wahl für euch. Hier habt ihr visuelle und automatische Zielhilfen, die Schubleistung der Flugzeuge ist höher, Schaden am Flugzeug beeinträchtigt die Leistung nicht und noch vieles mehr. Auf diese Weise müsst ihr euch während der hektischen Kämpfe keine Sorgen um Strömungsabrisse machen, die euch deutlich schneller in Richtung Boden befördern als euch lieb sein dürfte. Ausserdem dürft ihr die Kamera auf die Verfolgerperspektive stellen, so dass die Sicht nicht nur auf das kleine Cockpit begrenzt ist.

Im Realistisch-Modus sieht die Sache schon ganz anders aus. Zwar bleibt euch die Verfolgerperspektive erhalten, und auch ein Radar mit Freund- und Feinderkennung steht euch zur Verfügung, doch nun müsst ihr euch ernste Gedanken über die Wendigkeit eures Flugzeuges machen. Fliegt ihr zu enge Kurven oder nimmt der Schub zu stark ab, kommt eure Maschine unweigerlich ins Trudeln und ihr müsst sie erst mühsam wieder abfangen. In Kämpfen ist das nicht gerade empfehlenswert.

Der Simulationsmodus ist wirklich nur noch für hartgesottene Simulationsfans das richtige. Für euch gibt es nur noch die Cockpitperspektive, keinerlei Zielhilfen, ein Radar ist nicht dabei und natürlich dürft ihr auch nur realistische Flugmanöver durchführen. Anfänger werden auf dieser Stufe das Gamepad frustriert in die Ecke werfen. Doch genau hier liegt auch ein grosser Vorteil von Birds of Prey: Mit den drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist das Spiel für praktisch alle Konsolenfans gleichermassen geeignet.

IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 01 Nov 2009 @ 13:22
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