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Inversion: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Saber Interactive konnte in der Vergangenheit bereits einiges an Lob mit dem Titel TimeShift einheimsen. TimeShift kredenzte dem Spieler ein cooles Zeitmanipulations-Feature, wartete aber leider auch mit einigen spielerischen sowie technischen Schwächen auf. Jetzt probieren es die Recken von Saber Interactive ein weiteres Mal. In Inversion wird nun noch eins draufgesetzt und die Welt buchstäblich auf den Kopf gestellt, denn diesmal darf Hand an die Schwerkraft gelegt werden. Ob die Entwickler aus vergangenen Fehlern gelernt haben, erfahrt ihr bei uns im Test.

Invasion!

In Inversion schlüpft ihr in die Rolle des Polizisten Davis Russel, der seinen Dienst in der fiktiven Stadt Vanguard verrichtet. Da Russel schon die abendlichen Überstunden rufen hört, will er gemeinsam mit Polizeikollege Leo Delgado in der Mittagspause nach Hause düsen, um seiner kleinen Tochter ihr Geburtstagsgeschenk persönlich überreichen zu können. Auf dem Weg zum heimischen Apartment bricht jedoch plötzlich Chaos aus. Autos rasen ineinander und überschlagen sich, Menschen schreien, Schüsse ertönen, Strassenteile brechen weg und beginnen zu schweben! Als wäre die Verwirrung nicht schon perfekt, tauchen ohne Vorwarnung mit Kriegsbemalung versehene Muskelberge, die sogenannten Lutadore, aus dem Nichts auf. Sie nehmen die Stadt in dem Bestreben, die Bevölkerung zu versklaven und die Kinder zu verschleppen, unter Beschuss. Davis' oberste Priorität steht fest: Einen Weg durch das Chaos bahnen, gegen die Invasoren bestehen sowie Frau und Tochter finden. Freund und Kollege Leo zögert natürlich nicht, für genügend Rückendeckung und Beistand zu sorgen.

Inversion Bild
Sobald ihr Hand ans Gamepad gelegt habt, entpuppt Inversion sich schnell als typischer Deckungs-Shooter. Ihr bezieht auf Knopfdruck hinter kleinen Mauervorsprüngen, Autos, Mülltonnen oder anderen Deckungsmöglichkeiten Stellung, nehmt von dort eure Gegner so lange aufs Korn, bis ihr den Levelabschnitt passieren könnt, und arbeitet euch so Stück für Stück durch linear verlaufende Areale. Beim Gameplay liess man sich offenkundig von der Genregrösse Gears of War inspirieren, nur dass das Deckungssystem beim gewählten Vorbild um einiges besser und flüssiger funktioniert. Bei Inversion steckt man mitunter mehr Treffer ein, als nötig, da Russel auf Knopfdruck auch mal gerne an seiner Deckung vorbeispringt oder diese zum gewünschten Zeitpunkt aufgrund der hakeligen Steurung nicht verlassen will. Alles in allem erinnert vieles in Inversion an das grosse Vorbild von Epic Games. Die Kamera beim Sprint folgt einem wackelig aus der Froschperspektive, die Lutadore (beinahe hätten wir Locust gesagt) kommen mit Bohrern aus ihren gegrabenen Erdtunneln, und nur ein gezielter Granatenwurf kann die Gegnerflut stoppen. Das kennt man doch alles irgendwoher? Aber Schluss mit der Erbsenzählerei! Ignorieren wir die Tatsache, dass Inversion sich wie ein Gears of War-Klon spielt, und konzentrieren wir uns auf die Features, die uns der Titel bietet.

Inversion
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Jessica Rehse

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Jessica Rehse am 19 Jul 2012 @ 13:41
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