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Iron Man 2: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Es ist so weit! Iron Man 2 läuft in den Kinos und sorgt mit coolen Sprüchen und knackiger Action für Spass und Unterhaltung. Kaum verwunderlich also, dass auch dieses Mal wieder ein entsprechendes Videospiel auf zahlende Kundschaft wartet. Taugt der zweite Teil mehr als sein Vorgänger? An dieser Stelle möchten wir euch zeigen, was sich bei den Versionen für Xbox 360 und PlayStation 3 getan hat.

Besser als der Vorgänger?

Dass Spiele zu Kinofilmen nicht gerade den besten Ruf haben, wissen wir alle. Etwa zwei Jahre ist es her, dass wir das Spiel zum ersten Kinofilm über uns ergangen haben liessen. Mit einer unpräzisen Steuerung und übertriebenem Raketenbeschuss mussten wir uns herumschlagen. Das Ergebnis war dementsprechend ernüchternd, denn mehr als eine 4.0 war unserer Meinung nach nicht drin. Das sollte doch eigentlich nicht schwer zu überbieten sein, zumal durch die Kritik genug Informationen zur Verbesserung vorhanden sein sollten.

Zu unserer Freude hat der übertriebene Raketenbeschuss deutlich abgenommen. Zwar macht sich noch immer ein ganzer Haufen dieser Geschosse auf den Weg zu euch, doch die Anzahl ist deutlich übersichtlicher geworden und lässt sich nun besser handhaben. Auch an der Flugsteuerung wurde geschraubt. Während ihr vorher die Taste zum Fliegen genau dosieren musstet, um zwischen Schwebeflug und normalem Flug zu wählen, gibt es nun ein neues System. Inzwischen dient die obere Taste der Standard-Buttons zum Abheben und Aufsteigen, während ihr mit der unteren Taste an Höhe verliert und landen könnt. Um einen richtigen Flug einzuleiten, muss die linke Schultertaste doppelt gedrückt werden.

Kümmern wir uns jetzt komplett um das neue Spiel. Bereits der Start ist ernüchternd und löst unkontrollierte Gesichtszuckungen aus. Ein vergleichsweise schlecht gerendertes Intro zeigt Tony Stark, der nicht nur viel zu braun aussieht. Auch seine Stimme passt rein gar nicht zum smarten Frauen- und Superhelden. Wobei sich das Problem komplett durch das gesamte Spiel zieht. Die Synchronisation ist eine Beleidigung für die Ohren und führt dazu, dass man am liebsten die Sprachausgabe ganz ausschalten möchte. Eine dermassen schlechte Vertonung ist uns schon lange nicht mehr untergekommen. Die Sprecher wirken extrem demotiviert, geradezu gelangweilt. Soll so die Coolness rüberkommen? Wohl kaum!

Beinahe noch schlimmer ist das Sprechtempo der Akteure. Stellt euch von der Betonung her einen total gelangweilten Kiffer vor, der mit dem Sprachtempo von Eddie Murphy in Beverly Hills Cop sinnlose Dialoge vorträgt. Noch nicht übel genug? Spätestens wenn Pepper Potts ihre Sätze runterleiert und sich mittendrin bereits die Lippen von einem der Herren bewegen, weil dieser als Nächstes mit dem Sprechen dran wäre, ist die Vertonung des Spiels komplett durchgefallen. Selbst das ist noch nicht alles. Zum totalen Überfluss klingen viele Stimmen viel zu ähnlich, um sie im Getümmel klar auseinanderhalten zu können, und selbst Jarvis möchte man am liebsten abschalten.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 26 Mai 2010 @ 17:49
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