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Jagdfieber: Review

  Playstation 2 XBOX 360 

Es ist schon merkwürdig, in welch kurzen Abständen inzwischen computergenerierte Animationsfilme das Licht der Kinoleinwände erblicken. Einer der jüngeren Streiche ist dabei

Jagdfieber

, in dem sich ein verwöhnter Bär und ein total abgedrehter Hirsch durch die Wildnis kämpfen, um den Weg zurück in die Stadt zu finden. Die passende Versoftung möchten wir euch in diesem Review für Xbox 360, PlayStation 2 und Xbox vorstellen.

Haustiere gehören nicht nach draussen

Boog ist ein stattlicher Bär. Er ist gross, hat weiches Fell und sein Brüllen kann jeden in Angst und Schrecken versetzen. Der Gute ist ein richtig wildes Tier, zumindest auf der Showbühne. Abseits der Vorführungen lebt Boog nämlich bei seiner Ziehmutter in der Garage. Wieso auch draussen wohnen, wenn bär - Entschuldigung, man doch alles hat? Boog bekommt genug zum Futtern, er hat einen gemütlichen und warmen Schlafplatz und sogar eine eigene Toilette für das empfindliche Hinterteil. Oh, ein eigenes Kuscheltier nicht zu vergessen.

Die ganze Idylle wird jedoch durcheinander geworfen, als Boog mit seinem Frauchen in die Stadt kommt. Kurz vor der Jagdsaison hat ein böser Jäger bereits einen Hirsch erwischt und ihm eine Seite des Geweihs abgeschossen. Noch dazu hängt das arme Tier festgebunden auf der Motorhaube. Nur kurze Zeit später stellt sich heraus, dass es sich bei dem gefangenen Kollegen um Eliot handelt. Das Plappermaul bettelt Boog nach allen Kräften an, ihn loszuschneiden und kurze Zeit später fängt das Abenteuer auch schon an. Eliot flitzt zwar zunächst in den Wald, doch schon in der darauf folgenden Nacht klopft es an Boogs Garade. Um euch nicht den kompletten Anfang zu spoilern machen wir es kurz: Es kommt, wie es kommen muss. Boog und Eliot ziehen los, begehen eine Dummheit und ehe sie sich versehen, sind beide weit weg von der Zivilisation im Wald ausgesetzt.

Fernab der Jäger?

Eigentlich sollten beide Tiere weit weg vom Jagdgebiet abgesetzt werden. Womit allerdings niemand gerechnet hat, war, dass der verwöhnte Boog nichts anderes im Sinn hat, als möglichst schnell wieder heim zu kommen. Im Wald gibt es schliesslich keine Toiletten und auch das Futter wird einem nicht einfach zugeworfen. Zum peinlichen Abschluss stellt sich heraus, dass Boog wirklich überhaupt keinen Plan hat, wie sich ein richtiger Bär verhält. Da dauert es nicht lange und der Arme ist das Gespött aller restlichen Waldbewohner.

Eure Aufgabe im Spiel ist es nun, Boog und Eliot in die Stadt zu führen. Dabei hält sich das Spiel an ein paar rudimentäre Ereignisse aus dem Film und erfindet etliche zusätzliche Szenen, um der Geschichte mehr Tiefe und vor allen Dingen mehr Länge zu verleihen. Die Hauptaufgabe besteht also vorerst darin, sich mit einigen anderen Tieren im Wald anzufreunden. Dazu gehören die schrillen Eichhörnchen, die mit ihren Nüssen nach allem werfen, was sich ihren Bäumen nährt. Die Stinktiere sind ziemlich gesellige, wenn auch sehr freche Wesen. Die harten Kerle sind jedoch die Enten und die Biber. Erstere bilden quasi das Luftgeschwader des Waldes, doch dank der Jäger wurden bereits einige der Veteranen abgeschossen, so dass der Flugverkehr vorerst eingestellt wurde. Die Biber sind natürlich die Bauarbeiter. Ihr Damm hält reichlich Wasser davon ab, ins Tal zu rauschen. Wehe jedoch, der Chef Reilly bekommt eine echte Kettensäge zwischen die Finger? spätestens dann ist kein Holz im Wald mehr sicher.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 18 Dez 2006 @ 16:32
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