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Jumper - Das Spiel: Review

  Playstation 2 XBOX 360 

Trotz diverser schlechter Vertreter gehört eine ganz spezielle Sparte von Games noch immer zum festen Bestandteil der Spielebranche. Die Rede ist von so genannten Filmversoftungen. Fast jeder von uns hatte schon einmal das zweifelhafte Vergnügen, ein solches Spiel zu zocken. Eher selten handelt sich dabei um ein bahnbrechendes Produkt wie Goldeneye für N64, sondern um Bauernfänger, die spielerisch einfach zu wenig bieten. Nun versucht sich Entwickler Brash Entertainment unter Publisher Eidos an Jumper, einem Spiel zum gleichnamigen Kinofilm mit Samuel L. Jackson und Hayden Christensen in den Hauptrollen.

(

Autor des Artikels:

Daniel Schneider)

Springteufelchen

Jumper sind Menschen, die über die Fähigkeit der Teleportation verfügen und so an jeden beliebigen Ort springen können. Das Spiel führt dabei die Handlung des Films weiter und erzählt von dem Kampf des jungen Jumpers Griffin, welcher sich an den Paladinen für den Mord an seinen Eltern rächen will. Natürlich übernehmt ihr dabei die Kontrolle über Griffin und metzelt euch durch Scharen von Paladinen. Die Story wird zwischendurch anhand von comicartigen Zwischensequenzen weitergeführt, die mit den Originalstimmen aus dem Film vertont wurden.

Leider sind die Stimmen teils unverständlich leise, wohingegen die ständige Hintergrundmusik viel zu laut erscheint. Das spärliche Optionsmenü bietet euch keine Möglichkeit, die Lautstärke anzupassen und wartet lediglich mit den Standardoptionen für Vibration und Achsenbelegung auf. Gespart wurde auch bei der Hintergrundgeschichte, bei der höchstens noch Kenner des Films durchblicken können. Viel wird im Unklaren gelassen, wichtige Personen werden nicht richtig vorgestellt. Zudem wirken die Zwischensequenzen wie unter Zeitdruck erstellt, so dass das Ganze wirkt wie schnell zusammengeschustert, ohne auf Gehalt zu achten.

Hack and Jump

Startet ihr Jumper, fällt euch sofort eine Besonderheit auf. Es wurde gänzlich auf ein Hauptmenü verzichtet. Ihr landet sofort im Profilmenü, oder nach dem Laden eures Profils in Griffins Versteck. Hier könnt ihr die von euch aufgesammelten Waffen auswählen sowie bereits gemeisterte Kapitel erneut spielen und natürlich euren Kampf fortsetzen.

Seid ihr im ersten Level angelangt, müsst ihr euch zuerst an die Cel-Shading-Grafik gewöhnen, wodurch ihr euch vorkommt, als würdet ihr einen Comic spielen. So manchen Filmfan könnte dies verwirren, da die Filmvorlage eben kein Zeichentrick-, sondern ein Realfilm ist. Über die veraltete Grafik kann dies aber nur wenig hinwegtäuschen.

Einen Preis für die beste Grafik wird Jumper sowieso nicht gewinnen. Das Potenzial der PlayStation 2 wird zu keinem Zeitpunkt ausgenutzt, obwohl sie ein Auslaufmodell unter den Konsolen ist. So fehlt sogar ein 60-Hertz Modus, um die PAL-Balken verschwinden zu lassen. Zudem treten beim Drehen der Kamera oftmals Clipping-Fehler auf, oder aber die Kamera streikt und bleibt so stehen, dass eure Spielfigur mitten im Gefecht von einer Wand verdeckt wird. Nicht gerade von Vorteil, wenn ihr von mehreren gut bewaffneten Paladinen umzingelt werdet.

Die Steuerung verzichtet auf Doppelbelegungen und ist so schnell erlernt. Ihr steuert Griffin mit dem linken Stick, der rechte bedient die bockige Kamera. Zum Kloppen habt ihr zwei primäre Tasten, um einen leichten und schweren Angriff auszuführen, jedoch werdet ihr kaum einen Unterschied bemerken, da beide Angriffe fast gleich schnell sind. Benutzt ihr beim Angriff zusätzlich eine Richtungstaste, beamt ihr euch in diese Richtung und attackiert so euren Gegner von hinten oder von der Seite. Da die gegnerischen Wachmänner und Paladine eure Attacken abblocken können, ist dieses Jumpen bitter nötig Andernfalls hättet ihr keine Chance.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 15 Apr 2008 @ 16:11
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