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Just Cause: Review

  Playstation 2 

Ein Mann, ein Wort: Nachdem vor fast genau einem Monat die Vorabversion von

Just Cause

in die Redaktion eintrudelte, hat das elende Warten endlich ein Ende: Rico Rodriguez entfacht ab sofort die tobende Revolution auf den Strassen von San Esperito und möchte insgeheim den Genrethron erklimmen. Ob die Mixtur aus Karibik-Flair, krachenden Explosionen und ordentlich viel Blei gelungen ist, lest ihr bei uns!

Korruptes Regime + aufständisches Fussvolk = brisante Angelegenheit

In einer ersten hübschen Zwischensequenz erfahrt ihr gleich die Anfangssituation, welche sich bei der Ankunft von Hauptcharakter Rico präsentiert. Die Republik San Esperito leidet seit Jahren unter dem korrupten Präsidenten Salvador Mendoza und dessen tyrannischer Haltung. Nun versucht die organisierte Guerilla das Regime zu stürzen und selbst an die Macht zu kommen. Rico, der eigentlich bei der amerikanischen CIA tätig ist, wird kurzerhand in die fiktive Republik beordert und soll dort bei der Machtübernahme der Guerilla helfen. Seine Vertrauenspersonen sind dabei Sheldon und die schöne Kane, welche als Drahtzieher geschickt die ganze Prozedur leiten. Der charismatische Führer der Guerilla hört indes auf den Namen Caramicas und muss zu Beginn des Spiels aus einem Gefängnis befreit werden. Er und seine Freundin Esperenza sind öfters auf die Dienste von Teufelskerl Rico angewiesen. Neben der Guerilla, welche in mehrere Gruppen geteilt ist, betreibt die Rioja besonders wirtschaftlichen Handel und bleibt politisch mehrheitlich neutral. Geschäftsfreunde werden daher mit Respekt behandelt - jene die sich einmischen und quer legen wollen, werden schnell beseitigt.

Vielseitiger Aufgabenkatalog

Spielerisch ist Just Cause in Haupt- und Nebenmissionen eingeteilt. Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Zusatzmissionen in San Esperito verteilt, wie zum Beispiel Strassenrennen oder das Auffinden von versteckten Objekten. Die meiste Action widerfährt euch aber definitiv in den Hauptmissionen, welche stets auf verschiedene Arten gelöst werden können. So könnt ihr selber bestimmen, wie ihr zu den Missionen gelangt und auf welche Weise ihr den Auftrag schlussendlich erledigt. Die Hauptmissionen dauern deutlich länger als die kurzen Nebenmissionen, welche stets nach gleichem Muster gestrickt sind: Zum Zielort fahren, etwas abholen, jemand exekutieren oder ein Tauschgeschäft vollbringen und wieder zurück zum Auftraggeber fahren. Durch diese Nebenaktivitäten steigert ihr euren Ruf bei der jeweiligen Guerillabande. Schliesslich könnt ihr in den verschiedenen Siedlungen Befreiungsaktionen durchführen und die Gegend aus der Regierungskontrolle befreien. Dieses Unterfangen gestaltet sich als äusserst brisant: Ihr schiesst euch durch Horden von gegnerischen Regierungstruppen, sprengt Barrikaden und hisst schlussendlich die Flagge der Guerilla als Zeichen der erfolgreichen Dekolonisation.

Yippi Ayeeh, Schweinebacke!

Was Just Cause besonders von anderen Action-Titeln abhebt, sind die irrsinnigen Stunts, welche mit jedem Fahrzeug möglich sind. Per Tastendruck schwingt sich Rico auf das Dach seines Fahrzeugs, springt auf das nächste Vehikel und übernimmt per Knopfdruck dessen Steuer. Darüber hinaus verfügt unser Protagonist stets über einen Fallschirm, welchen er vielseitig zu nutzen versteht. Entweder lässt er sich von einem Helikopter fallen und öffnet kurz vor dem Boden die Reissleine, oder er springt von seinem Motorrad meterhoch in die Luft, öffnet dabei den Fallschirm und segelt danach seelenruhig durch San Esperito. Solche Interaktionen sehen nicht nur filmreif aus, sondern bereiten auch jede Menge Spielspass. Falls ihr keine Lust auf eine Mission habt, schnappt ihr euch kurzerhand einen Helikopter, erforscht die riesige Spielewelt und lasst euch vom höchsten Punkt aus dem Flieger fallen. Während des freien Falles geniesst ihr die Umgebung und zückt hoffentlich im richtigen Moment den Fallschirm.

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Can Baris

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Can Baris am 22 Sep 2006 @ 17:28
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