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LEGO Der Hobbit: Review

  XBOX 360 Xbox one 

Man fragt sich ja mittlerweile, welche Kinofilme und Comichelden wohl noch alles von LEGO als Spiel umgesetzt werden. Dass es eine Umsetzung zu den Hobbit-Filmen geben würde, war klar. Schliesslich waren die Herr-der-Ringe-LEGO-Videospiele ein grosser Erfolg und auch qualitativ gut sowie unterhaltsam. Nach dem Erscheinen des zweiten Teils in den Kinosälen könnt ihr nun auch im LEGO-Universum die Handlung nachspielen.

Bekanntes und Neues

Die Handlung des noch anstehenden dritten Teils ist noch nicht enthalten, so dass ihr keine Spoiler befürchten müsst. Spielerisch ist das Grundkonstrukt unverändert. Erneut steuert ihr eine Gruppe von Figuren, die jeweils über bestimmte Spezialfähigkeiten verfügen. In den grossen Arealen zerstört ihr zunächst alles, was sich zerhauen lässt, um möglichst viele Punkte einzusammeln. Die freigelegten Ministeinchen baut ihr dann automatisiert zu neuen Objekten wie beispielsweise Leitern, Brücken oder anderen Gegenständen zusammen. Und die euch attackierenden LEGO-Feindchen werden von euch auf Knopfdruck vermöbelt. Mal verdrescht ihr sie mit einem Schwert, mal mit der Axt oder Pfeil und Bogen. Auch die Umgebung wird gelegentlich zum Vorteil genutzt. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz, denn zahlreiche Persiflagen lassen euch auch in diesem Titel herzhaft über und mit den Helden lachen. So weit, so bekannt.



Bekannt sind auch einige Abschnitte im Spiel, denn genau so wie auch in den Filmen wurden einige Umgebungen wiederverwendet. Warum soll man Hobbingen oder Bree aber auch komplett neu gestalten? Wer die Herr-der-Ringe-LEGO-Spiele erlebt hat, wird sich entsprechend schnell heimisch fühlen. Schön: Bei der Hintergrundmusik hat man sich wieder komplett beim Original-Soundtrack der Filme bedient. Und so springt und kämpft ihr durch die Levels, baut, löst kleinere Rätsel und schaltet nach und nach neue Figuren für spätere Besuche frei. Im Grundkern ist das Spielprinzip, welches mit LEGO Star Wars vor gut neun Jahren begründet wurde, also offenbar unerschütterlich.

Um auch etwas Neues bieten zu können, wurden Minispiele und ein sehr simples Crafting-System integriert. Auch die Quick-Time-Events, die man sonst so oft in Spielen kritisiert, machen Laune. Schliesslich sind sie es, welche die Handlung erst korrekt voranbringen, etwa die launige Fassflucht vor den fiesen Orks. Auch die Teamangriffe bringen Abwechslung ins Spielgeschehen. Zwei Zwerge zusammen können andere Attacken auslösen. So besiegt ihr dann mächtige Trolle oder zertrümmert grosse Steine, die euch den Weg versperren. Etwas mühsam ist es, die jeweiligen Zwerge auseinanderhalten zu können, wenn es mal etwas fixer gehen soll. Die kleinen Männer sehen sich bedingt durch den LEGO-Aufbau noch sehr viel ähnlicher, als ihre Vorbilder aus den Kinofilmen.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 29 Mai 2014 @ 19:40
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