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LEGO Herr der Ringe: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Seit ein paar Wochen läuft der von Peter Jackson inszenierte Film Der Hobbit in den Kinos und erzählt dem geneigten Zuschauer die Vorgeschichte von Der Herr der Ringe. Fast zur selben Zeit lassen LEGO und Entwickler Traveller's Tales die Figuren wieder tanzen und schicken ihr bisher wohl epischstes Spiel ins Rennen: LEGO Herr der Ringe. Auf ins neue Bausatz-Abenteuer!

Bewährtes Spielprinzip

Auf den ersten Blick wirkt LEGO Herr der Ringe genau wie die anderen LEGO-Spiele. Man nehme ein bekanntes Franchise wie Star Wars, Harry Potter, Fluch der Karibik oder Batman und mache daraus ein unterhaltsames Lizenzspiel für Jung und Alt. Erstaunlicherweise schaffen es die Entwickler von Traveller's Tales mit genau dieser Formel immer wieder, altbekannte Spieleweisheiten wie "Lizenzspiele sind meist Schrott" zu entkräften. Allen Fans der Serie sei gesagt, dass sich auch Der Herr der Ringe hervorragend in das Gesamtbild einblendet. Allen Neulingen möchten wir an dieser Stelle dennoch eine kurze Einleitung geben, worum es bei den LEGO-Spielen überhaupt geht.

Die meisten der Spiele basieren auf echten Kinofilmen wie den ersten drei Teilen von Fluch der Karibik oder sämtlichen Harry Potter-Streifen. Andere Teile bauen lediglich auf einer Lizenz auf und lassen euch eine neue Geschichte erleben, wie zuletzt geschehen bei LEGO Batman 2: DC Super Heroes. Anders als viele sonstige Lizenzspiele, wird hier jedoch nicht auf stumpfe Action oder eine möglichst pompöse Optik gesetzt. Die LEGO-Spiele sind eine gute Mischung für Liebhaber des Klötzchenherstellers und der Filme gleichermassen. Natürlich gibt es auch hier genug Szenen in denen eifrig auf Feinde geknüppelt wird, doch ist das Geschehen einfach zu steuern und zu jeder Zeit jugendfrei. Eine Taste genügt, um wild um sich zu hauen. Sterben ist bei LEGO übrigens nur ein Ausrutscher, denn direkt nach dem virtuellen Ableben taucht eure Spielfigur sofort wieder auf. Abseits vom wilden Treiben gibt es zudem eine gute Portion an einfachen Rätseln zu lösen, die manchmal nur mit bestimmten Figuren zu lösen sind. Bedenkt man den Ursprung der Charaktere, gibt es natürlich auch reichlich zum Zusammenbauen. Wer möchte, darf auch einfach die komplette Einrichtung der Levels zerstören und fleissig Punkte sammeln.

Der Herr der LEGO-Ringe

Peter Jacksons Trilogie Der Herr der Ringe darf wohl ohne zu diskutieren als eine der aufwändigsten und beliebtesten Filmproduktionen der Geschichte betitelt werden. Ein komplettes Videospiel vor genau diesem Hintergrund zu machen, ist also alles andere als eine leichte Aufgabe. Zum Glück haben die Entwickler bereits bei LEGO Batman 2: DC Super Heroes einen wichtigen Schritt gemacht und sind von der Fantasiesprache abgerückt, um vernünftige Sprachausgabe einsetzen zu können. So dürfen sich Fans also schon auf einige Zitate aus dem Film freuen. Leider sind diese nicht von den originalen Sprechern übernommen worden, doch das schadet dem Charme zum Glück nur wenig. Zudem ist Der Herr der Ringe genau wie schon Batman zuvor ein Open-World-Spiel - es ist euch also freigestellt, wann ihr wohin reist, um Orte zu erkunden. Dem Spielfluss zuliebe solltet ihr jedoch zunächst die Missionen spielen, welche an die Geschehnisse der Filme angelehnt sind. So flüchtet ihr zu Beginn vor Ringgeistern, kloppt euch einen Weg durch die Minen von Moria, müsst mit ansehen, wie die Mauer von Helms Klamm gesprengt wird, und erfahrt schliesslich den Höhepunkt am Schicksalsberg.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 29 Jan 2013 @ 22:18
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