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LEGO Indiana Jones: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Was wohl der Gründervater Ole Kirk Christiansen der dänischen Firma LEGO sagen würde, wenn er seine Männchen noch virtuell lebendig erlebt hätte? Er hätte sicherlich - haha - Bauklötze gestaunt. Bereits in LEGO: Star Wars wuselten die kleinen Plastikmännchen umher und kämpften in der Szenerie der sechs Kinofilme von George Lucas gegen das Imperium. Nun dürft ihr mit Indiana Jones und seiner Gefolgschaft die Erlebnisse der Kinofilme durchleben. Erneut ein Spass für die ganze Familie?


Der LEGO-Stil ist sicherlich nicht jedermanns Sache. In den Levels ist nicht alles aus den bekannten Plastiksteinen gebaut, vielmehr sind es ausschliesslich die Figuren und Objekte sowie die Fahrzeuge, Boote und Fluggeräte, welchen den typischen Look aufweisen. Dies war auch schon in LEGO: Star Wars der Fall. Die restliche Umgebung erscheint deutlich realer, hat mit hübschen Texturen, Spiegelungen auf Eisflächen und toll ausgeleuchteten Umgebungen viel für das Auge zu bieten. Sicher, man kann das Spiel nicht mit einem Action-Adventure wie Tomb Raider vergleichen. Oder etwa doch? Zumindest spielerisch hat Indiana Jones einige Parallelen vorzuweisen. Springt ihr mit Indy zum Beispiel nach vorne, reicht ein weiterer Button-Druck, um den Helden eine elegante Rolle über die Schulter vollführen zu lassen.

Der Unterschied zur Star Wars-Reihe wird schnell deutlich, denn sehr viel mehr kommt es darauf an, kleinere Denkaufgaben zu bewältigen und die Charaktere gut einzusetzen. Ihr buddelt Objekte und Schätze aus, betätigt Hebel, setzt Schlüssel an der richtigen Stelle ein und zieht mit einem Mitstreiter an zwei Seilen, um das nächste Tor öffnen zu können. Auch in diesem Teil baut ihr gelegentlich aus herumliegenden LEGO-Steinen Dinge wie Leitern, Brücken oder auch mal einen Schneemann. Das bringt euch Extrapunkte ein und gelegentlich kommt ihr auch nur so weiter voran in den Levels.

Knuffelige Kämpfe mit typischem Charme

Natürlich wäre keine Indiana Jones-Versoftung gelungen, wenn es nicht auch mit Fäusten, Peitsche, Pistole und anderen Waffen sowie Objekten zur Sache gehen würde. Habt ihr gerade keinen Schiessprügel oder ein Schwert zu eurer Verteidigung zur Hand, könnt ihr viele Objekte wie Stühle oder Flaschen auf eure Widersacher werfen. An die Eltern unter unseren Lesern sei aber direkt eine Entwarnung gegeben: Das klingt alles wesentlich wilder als es im Spiel dann tatsächlich ist. Die knuddeligen Charaktere lassen jeden Kampf eher wie ein Gerangel erscheinen. Es spritzt kein Blut, es sind keine Schmerzensschreie oder ähnliche Elemente zu sehen oder zu hören. Da die Figuren ja auch aus Steinen bestehen, zerbersten sie beim Gefecht, die einzelnen Steinchen verschwinden dann rasch von der Bildfläche. Einige hübsche Animationen speziell des Hauptcharakters versüssen die Gefechte dennoch: So schnappt sich Indy mal einen Gegner, nimmt ihn in den Schwitzkasten und gibt ihm eine Kopfnuss, dann holt er ihn mit einem gewagten Sprung von den Beinen oder schmeisst ihn über die Schulter.

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Birgit Grunow


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Birgit Grunow am 19 Jun 2008 @ 18:41
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