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LEGO Rock Band: Review

  Playstation 3 XBOX 360 Wii 

LEGO ist der bekannteste Hersteller von Bauklötzen. Bereits vor 20 Jahren gab es Duplo und diverse Spielfiguren. Im Laufe der Zeit kamen Indiana Jones, Star Wars, Bionicle und Konsorten hinzu. Jetzt haben es die lustigen Lego-Figuren auf die aktuelle Konsolengeneration geschafft. Schaffen sie hier den Durchbruch oder entpuppt sich das Rock-Abenteuer als Rohkost?

Karrieremodus

Vorweg: Innovativ ist der Karrieremodus nicht. Handelt es sich dabei doch nur um eine Aneinanderreihung von 45 Liedern in geschätzten 90 Stationen, die mit einer schwammigen Hintergrundgeschichte verknüpft werden. Zusammenfassen lässt sich die Story so: Ihr wollt eine Rock Band gründen und führt deshalb ein Casting durch. Nachdem ihr diverse Nachwuchskünstler, unter anderem eine Krake, die noch eine wichtige Rolle spielen wird, abgelehnt habt, steht euer Team fest. Ihr startet eine Welttournee und spielt an verschiedenen Schauplätzen vor Publikum. Das coole dabei ist, dass ihr im Laufe des Spiels immer mehr Fans gewinnt und die Menschenmassen vor der Bühne dann ebenfalls ansteigen. Durch die Mitnahme einer Crew könnt ihr den Geld- und Fansammelprozess erheblich beschleunigen. So könnt ihr beispielsweise einen Manager oder eine Stylistin einstellen. Die Kosten für ein Crewmitglied werden sich schnell amortisieren, ihr werdet sehen!

Herausforderungen sorgen für Spass

Der Karrieremodus bringt noch ein paar Facetten mit, die nicht neu aber durchaus unterhaltsam sind. Mit dabei ist - natürlich - der altbewährte Rocker-Shop, in dem ihr neue Charaktere, etwa Bauarbeiter, Dorfbewohner oder Feuerwehrmänner, einkaufen könnt. Ansonsten wird euch dort die Möglichkeit gegeben, neue Gitarren und Outfits einzukaufen.

Markant sind die Herausforderungen. Ihr springt an verschiedene Orten, etwa in ein U-Boot, einen Privatjet oder ein Raumschiff und kommt so mit eurer Karriere voran. In jedem Bereich gibt es eine spezielle Aufgabe. Das erste Hindernis stellt der Abriss eines maroden Gebäudes dar, wozu ihr einen Song konstant spielen müsst. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, gibt es keine Sternenpower, mit der ihr normalerweise den Punktemultiplikator verdoppeln könnt. Anfangs haben wir den besonderen Status der Krake erwähnt, auch sie wird eine Herausforderung für euch darstellen. Beleidigt von eurer Absage, hat sie ihren Vater verständigt. Dieser droht euch zu töten - ihr müsst ihn um jeden Preis mit der Power des Rocks abwehren! Das verbessert den Einzelspielermodus, jedoch wird dieser insgesamt unnötig in die Länge gezogen. Wenn 45 Lieder mehrfach wiederholt werden, zeugt das nicht von Kreativität, sondern eher von spielerischer Stagnation.

LEGO Rock Band
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Christian Breitbach

Christian Breitbach am 03 Jan 2010 @ 14:33
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