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Legendary: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Es gibt Dinge, die sollte man nicht einfach nicht öffnen. Als bestes Beispiel dient wohl die Büchse der Pandora aus der griechischen Mythologie. So ist diese der Sage nach dafür verantwortlich, dass es Krankheiten und Leid auf der Erde gibt. Also möglichst die Finger weg von allen Dingen, die diesen Namen tragen. Und doch wird eine solche Büchse bei Legendary von Spark Unlimited geöffnet und dadurch ein blutiges Ballerspiel geboren. Dank Publisher Atari kommt der Titel sogar ungeschnitten nach Deutschland . Dennoch schafft es das Spiel nicht, mehr als ein 08/15-Shooter zu werden. In unserem Test könnt ihr lesen, warum.


Von Drachen und Werwölfen

Ihr übernehmt die Rolle des professionellen Diebes Charles Deckard. Dieser soll für seinen Auftraggeber Lefoy die Büchse der Pandora öffnen, solange sie in einem Museum ausgestellt wird. Nach dem Öffnen kommt es zu den vorhersehbaren Problemen. Weil der Kampf gegen Seuchen und Krankheiten auf dem PC nicht actionreich genug wäre, werden hier Monster freigelassen. Diese rekrutieren sich aus Fabelwesen. Greife, Minotauren und sogar Werwölfe stellen sich euch in den Weg. Dank eurer Taten droht die Menschheit zum Monsterfutter zu werden und so müsst ihr nun euren Fehler wieder rückgängig machen, mit Waffengewalt, versteht sich.

Folglich schnappt ihr euch allerhand Wummen und ballert die Viecher aus der Dose über den Haufen. Ganz so einfach geht es dann doch nicht, da ihr zuerst mit den verschiedenen Besonderheiten der Gegner fertig werden müsst. So sind die eher an lebende Lavagesteinshunde erinnernden Drachen keine Freunde von Wasserduschen. Werwölfe hingegen müssen einen Kopf kürzer gemacht werden, da sie sich sonst regenerieren können. Zum Glück verfügt ihr als Dosenöffner nun über die Fähigkeit, besiegten Feinden sogenannte Animus zu entziehen. Diese Kräfte benutzt ihr entweder dazu, um euch zu heilen oder mit einem Energiestoss Feinde wegzustossen.

Wie schon angedeutet, wurde an der Gewalt nicht die Schere angesetzt, obwohl öfter Menschen von Gegnern zerrissen werden. Bloss übermässig brutale Aktionen bleiben euch als Spieler bei ihnen verwehrt. Zwar spritzt Blut in einer stärkeren Menge, doch abgetrennte Körperteile bei menschlichen Gegnern sucht ihr vergebens. Auch der rote Lebenssaft ist nicht so klar als solcher erkennbar, sondern erinnert mehr an Tomatensauce. Herumliegende Leichen sehen aus, als hätten sie übelst beim Essen gekleckert.

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Daniel Schneider


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Daniel Schneider am 20 Dez 2008 @ 13:12
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