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METRO 2033: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Vor wenigen Wochen erst konnten wir im deutschen Hauptquartier von Publisher THQ eine fast fertige Fassung von Metro 2033 anspielen. Inzwischen haben wir uns mit der Vollversion nicht nur durch die halbe Moskauer Metro geballert, sondern dort unten in den düsteren Katakomben viele Freunde und Verbündete gefunden, die uns im Kampf gegen die Dunkelheit und all ihrer Schrecken tapfer zur Seite standen. Ob das Erstlingswerk der ukrainischen Spieleschmiede 4A Games am Lack von Edel-Horror-Shootern wie etwa F.E.A.R. kratzen kann? Wir haben uns jedenfalls bestens gegruselt...

Fear the Future!

Wir schreiben das Jahr 2033. Die Menschheit hat ihren Zenit überschritten. Zwanzig Jahre sind seit der Katastrophe, dem grossen Fallout, vergangen. Die Welt liegt in Trümmern, nichts erinnert mehr an die einst so blühende Zivilisation. Überlebt haben nur diejenigen, die sich in die tiefen Tunnels unterhalb Moskaus rechtzeitig verkrochen haben. Nur dort unten ist die radioaktive Strahlung erträglich; die Luft mit wenigstens ein wenig Sauerstoff angereichert. Doch auch wenn alles verloren scheint, geben die Menschen nicht auf. Innerhalb der Moskauer Metro entwickelten sich Dörfer, ja, sogar ganze Städte, und die blassen Menschen, deren Haut von der ewigen Dunkelheit förmlich ausgebleicht wurde, arrangierten sich mit den neuen Umständen. Auch Artjom, der zur Zeit des atomaren Krieges geboren wurde, hat sich in einer der zahlreichen Metrostationen häuslich eingerichtet. Mit einfachen Mitteln lebt es sich auch unter den letzten Überlebenden der Menschheit nicht schlecht, bis eines Tages die gesamte Metro bedroht wird. Denn längst haben ganz andere Wesen die Herrschaft über den Planeten Erde übernommen: die Homo Novo, die nächste Stufe der Evolution. Die Menschheit allerdings hat ausgedient und kommt nicht mehr in dem Plan der Natur vor.

Als Spieler schlüpft ihr in die Rolle des noch unerfahrenen und wenig kampferprobten Jungen Artjom. Als Hunter, einer der besten Monsterjäger der gesamten Metro, nicht von einem Erkundungsauftrag zurückkehrt, schlägt eure Stunde. Von dem äussersten Rand der Metro müsst ihr euch fortan durch verlassene U-Bahn-Schächte kämpfen und allerhand Kroppzeug - oder den üblichen Tunnelmist, die ihn die Einheimischen nennen -, den Garaus machen, bis ihr endlich die Polis erreicht. Dort soll Hilfe warten. Eure Reise führt euch jedoch nicht nur durch mit Monstern verseuchte Tunnelsysteme, sondern auch durch Kriegsgebiet. Auch Jahre nach den letzten Schlachten führen die Faschisten und die Kommunisten unter Tage einen erbitterten Stellungskrieg, und euer Weg zur Metro führt genau mittendurch. Ab der Hälfte des Spiels betretet ihr des Öfteren auch die Erdoberfläche und kämpft euch dort oben durch eine verwüstete Bibliothek und andere Gebäudeüberreste, die 20 Jahre der Verrottung preisgegeben wurden.

Metro 2033 als reinrassigen Shooter zu bezeichnen, in welchem ihr das Köpfchen ausschalten und den Finger auf der Feuertaste festkleben müsst, wäre masslos übertrieben. Zwar gibt es im Spiel zahlreiche Shooter-Einlagen, doch oftmals kommt man auch ohne Waffengewalt weiter. So kann Artjom sich in der Dunkelheit fast lautlos bewegen, ohne von Gegnern gesehen zu werden. Allerdings solltet ihr auch immer einen Blick auf den Fussboden werfen, Sprengfallen werden euch das eine oder andere Mal das Leben erschweren. Doch auch Glasscherben oder Blechbüchsen, die als Alarmsystem umfunktioniert wurden, erwecken nur unnötige Aufmerksamkeit. Pistolen oder MGs, die mit einem Schalldämpfer ausgerüstet sind, eignen sich wie das Wurfmesser hervorragend, um Patrouillen lautlos aus dem Weg zu räumen. Da ihr allerdings ab und zu auch auf Feinde mit Nachtsichtgerät trefft und Monster sowieso mit ihren glühenden Augen im Dunkeln sehen können, bleibt das eine oder andere Feuergefecht nicht aus.

Insgesamt könnt ihr drei verschiedene Typen an Feuerwaffen tragen. Neben einem Revolver und einem MG eignet sich eine Schrotflinte hervorragend, um einen Nahkampf auszutragen. Dazu gesellen sich noch ein Messer sowie Dynamit, falls ihr grösseren Problemen gegenübersteht.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 16 Mrz 2010 @ 21:21
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