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MX vs. ATV Alive: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Premiere für THQ. Der Publisher beschreitet mit MX vs. ATV Alive neue Wege und möchte im Nachhinein doppelt und dreifach abkassieren. Das Modell dahinter ist simpel: Der Nutzer erhält das Grundspiel zu einem moderaten Preis von etwa 40 Euro, darf aber im Gegenzug für allerlei Download-Tinnef in die Tasche greifen und Bares zahlen. Neues Bike? Kein Problem, kostet extra! Genau wie fast der gesamte Rest, seien es Strecken, Klamotten oder Anbauteile für das eigene Vehikel. Ausgenommen davon sind einige Download-Pakete, welche per beigelegtem Code gratis heruntergeladen werden können. Ein tolles Geschäftsmodell? Oder totaler Mumpitz? Darüber wird letztendlich der Nutzer entscheiden. Wichtiger ist die Frage: Was taugt das Spiel an sich?

Über Stock und über Stein

Fans der Vorgängerspiele werden sich schnell zurechtfinden. Mit dem Motocross-Bike (MX) wie auch dem All Terrain Vehicle (ATV) geht es über Stock und Stein auf abgesperrten Rundkursen oder auf Freie Fahrt ohne Kontrahenten. Gekürzt wurde der Buggy, der noch im Vorgänger Reflex enthalten war. Davon abgesehen steuert sich die Raserei gewohnt arcadelastig, bremsen auf den letzten Metern ist also durchaus gewünscht. Gewöhnungsbedürftig ist nur die Zwei-Stick-Steuerung. Während man mit dem linken Analogstick den Lenkeinschlag steuert, kontrolliert man mit dem rechten Stick die Gewichtsverlagerung des Fahrers. So können Kurven viel enger genommen werden oder drohende Abwürfe vom automobilen Untersatz verhindert werden. Klappt an sich gut, bereitet jedoch ab und an durch die Unebenheiten des Untergrunds gewisse Probleme. Das Fahrzeug nach dem Verlust der Bodenhaftung unter Kontrolle zu bringen, gleicht dabei fast mehr einem Glücksspiel als einer (weitgehend) an die Realität angelehnten Rettungsaktion. Kritisch wird es, sobald ein Pfeil eingeblendet wird. Dann nämlich bleiben nur wenige Sekundenbruchteile, um den Fahrer vor einer Bekanntschaft seines Gesichts mit dem matschigen Untergrund zu bewahren.



Nach jedem Rennen gibt es Erfahrungspunkte für Ross und Reiter. Und mit jedem neuen Level gibt es neue optische Gimmicks und Strecken, die freigeschaltet werden. Wer sich beim ganzen Erfahrungspunktegesammel langweilt, dreht mal eben eine Runde in der Freien Fahrt, erkundet die an sich sehr schmucken Landschaften und sammelt Punkte in diversen Herausforderungen, etwa der längsten Flugeinlage und der höchsten Geschwindigkeit. Und wer nicht alleine spielen möchte, der darf sich online duellieren - wenn sich denn eine einsame Seele auf die Server verirren sollte, was im Test nur selten vorkam.

MX vs. ATV Alive
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Daniel Wendorf

Daniel Wendorf am 20 Mai 2011 @ 10:31
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