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Madden NFL 12: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Überraschung! Wir befinden uns wieder einmal im letzten Quartal des laufenden Jahres und völlig unerwartet trifft uns eine neue Version der Football-Simulation Madden NFL aus dem Hause EA Sports. Während in den grossen amerikanischen Ligen inzwischen nirgendwo mehr sicher ist, ob gestreikt wird oder nicht, dürfen zumindest wir Zocker uns auf neuen Stoff freuen. Kramt die Schulterpolster und Helme raus, es geht weiter mit Madden NFL 12!

Auf dem Feld

Auch auf die Gefahr hin, bereits jetzt grosse Enttäuschungen auszulösen, sollte gesagt sein, dass sich die Änderungen auch in diesem Jahr in Grenzen halten. Schon Madden NFL 11 war keine Innovationsbombe. Leider gibt es auch 2012 eher minimale Verbesserungen, wobei einige davon zum Glück in einen der beliebtesten Spielmodi geflossen sind: den Franchise-Mode. Bevor es richtig zur Sache geht, versucht das neue Intro euch in seinen Bann zu ziehen, welches durchaus zu überzeugen weiss. Knackige Bilder und Videos aus der echten NFL sind stylisch verarbeitet und mit dem Titelsong des Trailers zum Kinofilm Inception (Mind Heist von Zack Hemsey) unterlegt. Ein durchaus epischer Anfang.

Begeben wir uns dieses Jahr einfach mal direkt auf den Rasen. EA hat sich spürbar Mühe gegeben, eine möglichst fernsehreife Atmosphäre zu schaffen. Bevor es losgeht, seht ihr den Austragungsort von aussen, zusammen mit umliegendem Verkehr und allem, was dazugehört. Leider ist die Optik hier ziemlich mau, aber immerhin bekommt ihr einen kleinen Eindruck von der Austragungsstätte. Im Stadion geht es munter weiter, denn nun werden auch endlich die Teams besser vorgestellt. Mit echtem TV-Flair inklusive Wackelkamera laufen die Spieler am Kameramann vorbei auf das Spielfeld. So richtig will der Funke jedoch nicht überspringen, denn das Ganze wirkt vergleichsweise steril. Es fehlt der richtige Wow-Effekt, und nach ein paar Malen ist der Reiz ohnehin verflogen.

Auf dem Feld angekommen, wirkt alles zunächst wie bisher. Das Gameflow-System ist wieder zurück und vereinfacht Anfängern den Einstieg, indem es selbständig Spielzüge aussucht. Per Tastendruck könnt ihr euch dann auf dem Rasen anzeigen lassen, was ihr zu tun habt. Auch in diesem Jahr werden Fortgeschrittene und Profis jedoch wieder selbständig Spielzüge aussuchen, denn nicht immer sind die Vorschläge sinnvoll oder effektiv genug. Vollkommen neu ist eine automatische Verteidigungsfunktion für alle, die glauben, Defense sei nur für Langweiler oder all diejenige, die sich noch nicht so ganz mit der Verteidigung zurechtfinden. Beim Drücken und Halten der entsprechenden Taste übernimmt die CPU alle Bewegungen für euch. Das reicht zwar für den Einstieg, für wirklich spektakuläre Interceptions solltet ihr aber weiterhin selber die Kontrolle übernehmen.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 26 Okt 2011 @ 08:04
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