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Marvel vs. Capcom 3 - Fate of Two Worlds: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Galactus ist - muss man in aller Deutlichkeit sagen - 'ne ziemlich fiese Sau. Sichtlich verärgert saust er durch das All und zermalmt auf seinen Streifzügen durch die Untiefen des Raumes alle Planeten, welche ihm in die Hände fallen. Warum? Um Energie zu bekommen. Punkt. Rechtfertigung braucht so einer nicht, zumal es bislang wohl keinen ernsthaften Widerstand gegeben hat. Aber dann: die Erde. Bewohnt vom Homo sapiens - und dem schmeckt es gar nicht, dass seine teuren Immobilien und die grüne Natur zu Sternenstaub zerquetscht werden sollen. Flugs wird ein Turnier ausgerufen, das die drei besten Kämpfer ermittelt, welche die Erde gegen den Tyrannen aus dem All verteidigen sollen. Und siehe da: Capcoms Helden und Marvels Ikonen sind anscheinend die einzigen, die in der Lage dazu sind.



Round 1! Fight!

Klar, die Story ist hanebüchen, und nach wenigen Spielminuten eh vergessen. Marvel vs Capcom 3 (kurz MvC 3) ist ein sehr spezielles Beat 'em up und steht in einer Linie mit seinen Vorgängern sowie dem grandiosen Tatsunoko vs Capcom für Wii. Hauptmerkmal: Die Tag-Teams. Ihr sucht nicht nur einen Kämpfer aus dem mehr als 30 Charaktere umfassenden Rooster aus, sondern immer drei verschiedene Recken, die als Team funktionieren müssen. Illustre Ikonen der Popkultur wie Spider-Man, Wolverine, The Hulk und Iron Man prügeln auf Seiten der US-Comic-Grösse. Capcom fährt mit Ryu, Chris Redfield, Chun-Li, Amaterasu, Viewtiful Joe und der coolen Rampensau Dante nicht minder schwere Geschütze auf.

Marvel vs. Capcom 3 - Fate of Two Worlds Bild
Angenehm: Zwei Steuerungsmodi erleichtern den Einstieg - Neulingen wird beim Blocken und Ausführen der Kombos mächtig unter die Arme gegriffen, Veteranen haben dafür mehr Möglichkeiten, die Attacken miteinander zu verknüpfen. Zwei-Klassen-Gesellschaft? Nein, denn nicht nur die Basics gehen binnen weniger Runden in Fleisch und Blut über, auch die Feinheiten offenbaren sich recht schnell; doch die Angst wird von vornherein genommen. Und noch ein Unterschied: Wo bei Street Fighter je drei Knöpfe für verschieden starke Angriffe von Armen und Beinen genutzt werden, gibt es bei MvC 3 nur noch drei Buttons für die Stärke des Angriffs, zwei Tag-Team-Trigger, die einen Gehilfen zur Seite springen lassen, und den Knopf zum Wechsel des agierenden Fighters. Das spielt sich ziemlich frisch und braucht den Vergleich zu Tatsunoko vs Capcom nicht zu scheuen, auf dessen Kampf-Engine der aktuelle Titel aufbaut.

Grafisch gibt man sich ebenfalls keine Blösse. MT Framework (Resident Evil 5) leistet sehr gute Dienste und bleibt trotz allerlei optischen Schnickschnacks und Geflackere äusserst stabil. Probleme bereitet MT Framework nur, wenn die Online-Anbindung mässig ist. Besonders hervorzuheben sind nicht nur die äusserst detaillierten und geschmeidig animierten Figuren, sondern auch die fein designten Schauplätze, die mit kleinen Details aufwarten, die als Schmankerl für Fans dienen dürften. Beispiel gefällig? Die Arena aus Ghost'n Ghoblins, die Parade aus Spider-Man zum Jubiläum der Zeitung Daily Bugle, für die Peter Parker arbeitet, und natürlich das Umbrella-Labor aus Resident Evil. Akustisch gibt es die volle Dröhnung aus wummernden Soundtracks, knalligen Geräuschen und abwechslungsreichen Sprach-Samples.

Marvel vs. Capcom 3 - Fate of Two Worlds
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Daniel Wendorf


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Daniel Wendorf am 04 Mrz 2011 @ 10:07
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