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Medal of Honor - Warfighter: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Electronic Arts gehört zweifelsohne zu den Giganten der Videospielbranche und verfügt vor allem auch im Genre der Ego-Shooter über zahlreiche hauseigene Titel. Eine der etwas grösseren Serien hört auf den Namen Medal of Honor und meldet sich mit einem weiteren Nachfolger zu Wort. Wird der heisse Herbst der Videospiele durch diese Neuerscheinung wirklich bereichert? Wir haben uns in das Schlachtengetümmel begeben.

Action vom Fliessband

In den vergangenen Jahren gibt es einen deutlichen Trend im Sektor grosser Shooter-Produktionen. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass der Titel möglichst viel Action bietet, vor lauter Explosionen nur so überkocht und der Sound aus vollen Rohren aus den Lautsprechern kracht. Schliesst sich auch Medal of Honor: Warfighter dieser Richtung an? Diese Frage kann mit einem ganz klaren Ja beantwortet werden. Bereits die erste Mission gibt einen kleinen, aber feinen Vorgeschmack auf kommende Ereignisse. So begibt sich der Spieler an einen Hafen, um dort einen feindlichen Transporter in die Luft zu jagen. Bei der eigentlich kleinen Sprengung fliegt den Mannen jedoch plötzlich das halbe Hafengebiet um die Ohren. Das riecht doch gewaltig nach Sabotage beziehungsweise einem terroristischen Akt.



Als Spieler von Medal of Honor: Warfighter stürzt man sich zumeist in die Rolle eines Soldaten mit dem Spitznamen Preacher. Die Handlung findet in der Gegenwart statt und wurde laut Electronic Arts von aktuellen Ereignissen geprägt. Daher verwundert es kaum, dass man sich häufig im Nahen Osten bewegt und dort gegen feindlich gesinnte Terroristen antreten muss. Die Story ist dabei wie gehabt recht patriotisch angehaucht und kommt ein weiteres Mal nicht darum herum, diesen Militär-Shooter in die Klischeekiste zu befördern. Immerhin haben die Entwickler versucht, ein wenig mehr Tiefe hineinzubringen. Immer wieder bekommt man nämlich auch private Dinge von Preacher zu sehen. Dazu gehört seine Ehe, die durch ständige Einsätze und Geheimniskrämerei mehr als zerrüttet ist. Solche Elemente hätte man durchaus weiter verfolgen können, jedoch fischt der Titel am Ende gewohntermassen nur in trüben Gewässern.

Doch ist das wirklich schlimm? Vermutlich wissen die meisten Abnehmer, worauf sie sich einlassen, und werden immerhin mit ordentlicher Action belohnt. Fernab vom versprochenen Realismus fliegt einem nicht selten die komplette Gegend um die Ohren. Dabei erfindet sich das Spiel zwar alles andere als neu, und ebenso nerven ständige Skriptsequenzen, doch das Auge findet an der Szenerie durchaus gefallen. Die kurze, aber nett inszenierte Kampagne fordert damit jedoch ebenfalls ihren Tribut: Ausflüge abseits des linearen Levelverlaufs sind kaum möglich. Daher bewegen sich die Elitesoldaten in den allermeisten Fällen durch absolut vorgegebene Wege und bieten eben nur vorgefertigte Einlagen.

Medal of Honor - Warfighter
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 05 Nov 2012 @ 19:03
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