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Mirror's Edge: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Abseits des üblichen Baller-Einerleis versuchen die Schöpfer der Battlefield-Reihe einem ganz anderen Genre frischen Atem einzuhauchen: dem des Jump 'n' Runs. In Mirror's Edge beobachtet man das Geschehen nicht von der Seite oder über die Schulter der Hauptfigur, sondern direkt durch die Augen der Protagonistin Faith. Wie sich Frust und Freude die Waage halten, erzählen wir euch in unserem Review von diesem ungewöhnlichen Spiel.

Faith rennt

Kaum ein Spielerlebnis könnte widersprüchlicher sein als jenes, das wir beim Testen von Mirror's Edge erfahren haben. Am Anfang noch stolperten wir unbeholfen durch die Areale und legten nach jedem zweiten Sprung eine fette Bruchlandung hin, von Wandläufen ganz zu schweigen. Gefühlte tausend Versuche brauchte es, allein um den Weg zu finden. Der Druck auf den Orientierungsknopf, der einen immer direkt in Richtung Ziel dreht, hilft auch nicht viel. Denn zwischen dem eigenen Standort und dem Ziel liegen oft mehrere dutzend Meter Abgrund, und so weit kann Faith auch beim besten Anlauf nicht springen.

Roter Faden

Also gilt es, einen möglichst direkten Weg zu finden, der sich die meiste Zeit tatsächlich als ziemlicher Umweg herausstellt, selbst wenn man den rot markierten Orientierungshilfen folgt. Im Spiel ist nämlich eine Runner's Vision genannte Hilfe integriert, die hilfreiche Objekte rot hervorhebt. Das kann dann eine Sprungschanze sein oder eine Tür, auf jeden Fall etwas, was euch in dieser chaotischen Welt weiterbringt.

Mirror's Edge Bild

Eiskalt erwischt

Dennoch: Die Welt von Mirror's Edge ist extrem steril. Weisse Wolkenkratzer und Betonböden, Glas, Stahl, ab und zu bunt gestrichene Wände, rote Türen, blaue Wasserleitungen, die meiste Zeit greller Sonnenschein und dominierende Primärfarben - mit der Düsternis und den matschigen Farben der meisten aktuellen Spiele hat Faiths Rennerei sehr wenig gemein. Geradlinig geschnitten und modern wirkt alles, auch wenn man sich in diesem Grossstadtdschungel anfangs ein bisschen verloren wähnt.

Erste Schritte

Über diese Verlorenheit helfen dann Mut zum Experimentieren und die Runner's Vision, welche sich auf Wunsch auch abschalten lässt, hinweg. Also folgt man der offensichtlichen Strecke, welche allerdings oft nicht die kürzeste ist, aber das merkt man als Anfänger überhaupt nicht. Man ist viel mehr zu sehr erleichtert, überhaupt die Steuerung einigermassen im Griff zu haben. Von Eleganz ist aber nichts zu spüren. Stolpern hier, Stolpern dort, mal auf die Fresse fliegen, mal den Absprung verpassen und stetiges Neuladen. Dauert zwar nicht lange, das Laden, aber wenn man schneller vom Wolkenkratzer hüpft, als einem lieb ist, und vor allem schneller, als geladen wird, dann kann das schon zu einer durchgehenden Frustration führen.

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Wille Zante


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Wille Zante am 26 Nov 2008 @ 13:54
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